| Abschluss | Regelstudienzeit | Unterrichtssprache | Sprachzertifikate |
|---|---|---|---|
| Bachelor of Music | 8 Semester | deutsch | C1 (GER) |
Für Studienbeginn ab WiSe 2026/27Studiengangskonzept
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B.Mus. Instrumental-/Vokalpädagogik Jazz
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Bewerbungsprozess
Alle weiteren Informationen findest du auf unserer Seite Bewerbung und Zulassung.
Studienbereich
Nähere Infos und eine Liste der Lehrenden finden Sie beim Studienbereich Jazz-Instrumente/Jazz-Gesang und beim Studienbereich Musikpädagogik.
Berufsfeld, für das der Studiengang qualifiziert
Ziel des Studiengangs ist es, die Studierenden auf ein breites Einsatzgebiet im Bereich musikalischer Bildung und Musikvermittlung durch individuelle und systematische Betreuung bestmöglich vorzubereiten, indem sie gleichermaßen künstlerisch auf hohem Niveau ausgebildet und musikpädagogisch erstklassig qualifiziert werden.
Der Studiengang B.Mus. Instrumental-/Vokalpädagogik Jazz richtet sich an nationale und internationale Zielgruppen. Adressatinnen und Adressaten sind daher Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden Schulen, Musikgymnasien oder Berufsfachschulen für Musik, die mindestens einen Mittleren Schulabschluss vorweisen können. Ihre besondere künstlerisch-pädagogische Eignung müssen sie in einer Eignungsprüfung nachweisen.
Der künstlerisch-pädagogische Bachelorstudiengang Instrumental- und Vokalpädagogik Jazz bereitet die Studierenden auf eine vielseitige künstlerische und pädagogische Berufstätigkeit vor. Durch die Kombination von künstlerischen mit pädagogischen Studieninhalten eröffnet sich ein breit gefächertes Berufsfeld, das von der Festanstellung in einer pädagogischen oder künstlerischen Institution bis zum Bereich der freischaffend tätigen Musikerin oder Instrumental-/Vokalpädagogin bzw. des freischaffend tätigen Musikers oder Instrumental-/Vokalpädagogen reicht. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise Musikschulen (Präsenz- und Onlineunterricht), der Instrumental-/Gesangsunterricht an allgemein bildenden Schulen oder Kindertageseinrichtungen, an berufliche Schulen und (Aus-)Bildungsinstitutionen aller Art. Möglich sind, je nach individueller Profilierung, auch Tätigkeiten im Bereich der Musikvermittlung, des Musikjournalismus und der Kreativwirtschaft. Durch das hohe Niveau an instrumental-/vokalpädagogischen Qualifikationen, in Verbindung mit musikalisch-künstlerischen Fähigkeiten und stilistischer Vielseitigkeit besteht die Möglichkeit, sich im pädagogischen und künstlerischen Bereich individuell zu positionieren und flexibel auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes einzugehen.
Eine optimale Berufsqualifizierung und Beschäftigungsfähigkeit wird u. a. dadurch gewährleistet, dass die Studierenden bereits in der Eignungsprüfung zusätzlich zu ihrer künstlerischen Entwicklungsfähigkeit auch Entwicklungsperspektiven im Hinblick auf eine pädagogische Tätigkeit zeigen müssen. Während ihres Studiums erarbeiten sie im Hauptfachunterricht ein möglichst umfangreiches jazzspezifisches sowie stilistisch vielseitiges Repertoire. In einem gewählten Nebenfach ergänzen sie ihre Kompetenzen z. B. hinsichtlich stilistischer oder instrumental- bzw. gesangstechnischer Breite. In den hochschuleigenen Ensembles werden berufsrelevante interaktive und kommunikative Fähigkeiten entwickelt. Die in den musikpraktischen und musiktheoretisch-wissenschaftlichen Modulen erworbenen Kenntnisse befähigen sie insbesondere zur fundierten Zusammenarbeit mit weiteren Musizierenden und darüber hinaus zur bewussten Reflexion und Kontextualisierung ihrer musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Auch im Bereich der Studio- und Aufnahmetechnik sowie der Musikproduktion eignen sie sich professionelle Fähigkeiten an. Gleichzeitig erwerben sie in einem umfangreichen musikpädagogischen Fächerkanon sowohl grundlegende als auch spezielle fachdidaktische und lehrpraktische Kenntnisse und erhalten im Rahmen der vorgesehenen Praktika auch ganz unmittelbare Einblicke in die spätere berufliche Praxis. Die überfachliche Ausrichtung der Module Schlüsselqualifikationen ermöglicht es ihnen, auf dem Berufsmarkt dauerhaft und zukunftsfähig zu bestehen. Durch die Wahlmöglichkeiten innerhalb des Profilbereiches oder die Belegung spezieller Profilschwerpunkte können individuelle inhaltliche Schwerpunkte gesetzt und zusätzliche Qualifikationen erworben werden. Insbesondere werden hier interdisziplinäre Vernetzungen möglich. Im Rahmen der Bachelorarbeit bearbeiten sie ein fachspezifisches Thema selbständig mit wissenschaftlichen Methoden.
Bei nachgewiesener Eignung kann zusätzlich ein künstlerisch-pädagogisches Zweitfach studiert werden.
Am Ende des Studiums verfügen die Absolventinnen und Absolventen über folgende Kompetenzen:
- Sie sind zum eigenständigen (theoretisch-reflektierenden und künstlerisch-praktischen und improvisatorischen) Umgang mit musikalischen Werken aus verschiedenen Jazz-Stilistiken befähigt.
- Sie haben unterschiedliche Improvisationskonzepte als Mittel ihres künstlerischen Ausdrucks kennengelernt und verinnerlicht und können diese methodisch-didaktisch vermitteln.
- Sie sind in der Lage, in ihrem Umfeld das kulturelle und gesellschaftliche Leben zu bereichern und durch ihr künstlerisches und musikpädagogisches Wirken verantwortungsbewusst Impulse zu setzen.
- Sie sind (im Einzelunterricht und Gruppenunterricht) kompetent im Umgang mit Menschen in ihrer ganzen Vielfalt und identifizieren sich sowohl mit Maßnahmen der musikalischen Breitenbildung als auch der Spitzenförderung.
- Sie sind in mehreren musikalisch-stilistischen Bereichen bewandert und können ihre künstlerisch-pädagogischen Fähigkeiten flexibel einbringen.
- Sie verfügen über erweiterte musikpraktische Fähigkeiten, insbesondere im Bereich des Ensemblemusizierens, sowie über umfangreiche Fähigkeiten in Fachdidaktik und Lehrpraxis sowie ggf. in weiteren ausgewählten Gebieten der Musikpädagogik, je nach individueller Schwerpunktsetzung.
- Sie kennen die Erfordernisse des späteren Berufsfeldes, verfügen über Kenntnisse im Bereich Medien, Digitalität, Musikproduktion und Musikvermittlung sowie über Techniken zur dauerhaften Erhaltung ihrer beruflichen Gesundheit.
- Ihre kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten ermöglichen es ihnen, die Gesellschaft nachhaltig und reflektiert mitzugestalten.
- Sie verfügen über wissenschaftliche Arbeitstechniken und sind zum kritisch-reflexiven Umgang mit dem aktuellen künstlerisch-pädagogischen Fachdiskurs befähigt.