18 Uhr:
Vom Sonnenaufgang zum Feuerwerk
Flügel- und Schlagwerkperformance mit Strauss und Ravel
Fast schon eine Tradition: zum dritten Mal beschließt den ersten Ausstellungstag der akustika ein Konzert der Hochschule für Musik Nürnberg, das in besonderer Weise die Klangvielfalt, den Farbreichtum und die Virtuosität eines der wichtigsten Instrumente der abendländischen Musikkultur ins Zentrum rückt.
Auf zehn Flügeln wird mit der Einleitung aus Richard Strauss` Also sprach Zarathustra einer der berühmtesten Sonnenaufgänge der Musikgeschichte zu hören sein. Das strahlende C-Dur mit seinem fanfarenartigen Eröffnungsmotiv, das seit Stanley Kubricks Film 2001: Odyssee im Weltraum ein Symbol für die auratische Kraft der Musik im visuellen Medium markiert und seitdem in hunderten von Filmen, Fernseh- und Radiosendungen eingesetzt wurde, schlägt zugleich die Brücke zu einem Werk Ravels, nämlich zur Rhapsodie espagnole. Ravel, dessen Mutter Baskin war, verband eine assoziativ-idealisierte Nähe zur spanischen Folklore. In der Feria, dem letzten der insgesamt vier Sätze, schwillt die Musik zu einem rauschenden Feuerwerk an und beschließt das Werk – neben ganztönigen Einsprengseln – mit einem triumphalen C-Dur. Die Rhapsodie espagnole, erschienen 1907, wird in der Form eines Wandelkonzerts in der originalen Fassung für zwei Flügel aufgeführt.
Das rhythmische Moment der Rhapsodie wird aufgegriffen durch die Schlagzeugklasse. Von verschiedenen Stockwerken aus umrahmt sie echoartig mit Stücken und Improvisationen die Klavierperformance auf Ebene 2. Dabei werden die Schlagzeugfarben kreuz und quer in einer Art Dialog durch die Halle erklingen.
Weiteres Programm der akustika
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