Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein freut sich, den mit 10.000 EURO dotierten Brahms-Preis 2026 an das Mandelring Quartett zu verleihen. Das 1983 von drei blutjungen Geschwistern Schmidt und einer Freundin gegründete Streichquartett hat nach ersten großen Wettbewerbserfolgen eine internationale Karriere gestartet, die bis heute ungebrochen anhält. Tourneen diesseits und jenseits des Atlantiks, von New York und Buenos Aires bis Manila und Peking prägen ihr künstlerisches Leben. Ihr 1997 gegründetes Hambacher Musikfest und die 2010 ins Musikleben gerufene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie sind weitere Zeugnisse ihrer herausragenden Stellung in der Musikwelt. Dabei immer besonders im Fokus: Brahms’ Kammermusikwerk für Streicher, das die „Mandelrings“ mehrfach zyklisch aufgeführt und vielbeachtet auf CDs eingespielt haben. Der große Sir Yehudi Menuhin hat das Streichquartett-Genre einst als „Europas wohl wichtigsten Beitrag zur Kultur“ bezeichnet. Mit dem Brahms-Preis 2026 verneigt sich die Brahms-Gesellschaft vor einem der weltweit angesehensten Streichquartett-Ensembles, das sich beispielgebend für diese so bedeutende Kunst-Gattung einsetzt.
Die 1987 gegründete Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein verleiht seit 1988 alljährlich den Brahms-Preis an herausragende Persönlichkeiten und Interpreten der klassischen Musik. Zu den Preisträgern gehören berühmte Namen wie Leonard Bernstein, Sir Yehudi Menuhin, Dietrich Fischer-Dieskau, Anne-Sophie Mutter, Sabine Meyer, Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, Midori und Kent Nagano.
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