Schon bei den ersten gemeinsamen Proben war die Begeisterung der Studierenden spürbar. Es folgten zwei Aufführungen beim Aardklop-Festival in Potchefstroom und wenige Tage später die Dernière beim Woordfees-Festival in Stellenbosch.
Für Konzertmeisterin Kei Kashiwabara war vieles neu: „Ich hatte die Oper bisher noch nie gespielt und konnte richtig viel mitnehmen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht, mit den NWU-Studierenden zusammenzuarbeiten. Bei der ersten Sitzprobe durften wir zuerst zuschauen, wie sie gesungen haben, das fand ich schon super inspirierend.“
Auch abseits der Bühne machte die Gruppe prägende und unvergessliche Erfahrungen: Die Union Buildings in Pretoria und das Apartheid-Museum in Johannesburg ermöglichten eine Auseinandersetzung mit Apartheid, Kolonialgeschichte und gesellschaftlicher Transformation. Für die Studierenden aus Deutschland bot sich dabei der Blick auf die eigene Wiedervereinigungsgeschichte als Vergleich an. Dazu kamen eine Safari im Pilanesberg-Nationalpark, für viele ein Highlight der Reise, sowie Ausflüge zum Tafelberg, Chapmans Peak und Waterfront in Kapstadt.
Gefördert wurde diese unvergessliche und horizonterweiternde Reise vom DAAD (Programm Konzertreisen) und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Unser Dank gilt auch der Gesellschaft der Förderer der HfMN e. V., der Streicherstiftung der HfMN, der apoplex GmbH projects und der NWU für Unterkunft und Logistik.
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