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Abschluss Regelstudienzeit Unterrichtssprache Sprachzertifikate
Bachelor of Music 8 Semester deutsch C1 (GER)

Für Studienbeginn ab WiSe 2026/27Studiengangskonzept

Studierbare Zweitfächer

Der Studiengang B.Mus. Elementare Musikpädagogik ist mit folgenden Zweitfächern studierbar:

  • Akkordeon
  • Barockfagott/Dulzian
  • Barockoboe
  • Barocktrompete
  • Barockviola
  • Barockvioline
  • Barockvioloncello
  • Blockflöte
  • Cembalo
  • Fagott
  • Gesang
  • Gitarre
  • Hammerflügel
  • Harfe
  • Horn
  • Klarinette
  • Klavier
  • Kontrabass
  • Laute/Theorbe
  • Oboe
  • Orgel
  • Posaune
  • Querflöte
  • Saxophon
  • Schlagzeug
  • Traversflöte
  • Trompete
  • Tuba
  • Viola
  • Viola da Gamba
  • Violine
  • Violoncello

Studienbereich

Nähere Infos und eine Liste der Lehrenden findest du beim Studienbereich Elementare Musikpädagogik.

Bewerbungsprozess

Alle weiteren Informationen findest du auf unserer Seite Bewerbung und Zulassung.

Berufsfeld, für das der Studiengang qualifiziert

Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden auf ein breites Einsatzgebiet im Bereich musikalischer Bildung und Musikvermittlung durch individuelle und systematische Betreuung bestmöglich vorzubereiten, indem sie gleichermaßen künstlerisch auf hohem Niveau ausgebildet und musikpädagogisch erstklassig qualifiziert werden. 

Der Studiengang B.Mus. Elementare Musikpädagogik richtet sich an nationale und internationale Zielgruppen. Adressatinnen und Adressaten sind daher Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden Schulen, Musikgymnasien oder Berufsfachschulen für Musik, die mindestens einen Mittleren Schulabschluss vorweisen können. Ihre besondere künstlerisch-pädagogische Eignung müssen sie in einer Eignungsprüfung nachweisen.

Der künstlerisch-pädagogische Bachelorstudiengang Elementare Musikpädagogik bereitet die Studierenden auf eine vielseitige künstlerische und pädagogische Berufstätigkeit vor. Durch die Kombination von künstlerischen mit pädagogischen Ausbildungsinhalten eröffnet sich ein breit gefächertes Berufsfeld, das von der Festanstellung in einer pädagogischen oder künstlerischen Institution bis zum Bereich der freischaffend tätigen Musikerin oder Instrumental-/Vokalpädagogin bzw. des freischaffend tätigen Musikers oder Instrumental-/Vokalpädagogen reicht. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise Elementare Musikpraxis bzw. Instrumental- und Vokalunterricht in Musikschulen (Präsenz- und Onlineunterricht), der Instrumental-/Gesangsunterricht an allgemein bildenden Schulen oder Kindertageseinrichtungen, an beruflichen Schulen und an (Aus-)Bildungsinstitutionen aller Art. Elementare Musikpraxis kann auch in Spezialisierungen stattfinden, etwa in Spiel- und Singkreisen, Musik- und Theatergruppen, Trommelgruppen etc. Möglich ist auch eine Tätigkeit im Bereich der Musikvermittlung. Durch das in den Zweitfachmodulen erworbene hohe Niveau an instrumental- bzw. vokalpädagogischen Qualifikationen, in Verbindung mit musikalisch-künstlerischen Fähigkeiten und stilistischer Vielseitigkeit besteht die Möglichkeit, sich im pädagogischen und künstlerischen Bereich individuell zu positionieren und flexibel auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes einzugehen.

Der Studiengang B.Mus. Elementare Musikpädagogik beschäftigt sich mit den vielfältigen Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks in Musik, Sprache und Bewegung. Dabei steht der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt. Das Studium behandelt Ziele, Inhalte und Methoden des Elementaren Musizierens, Experimentierens und Gestaltens mit verschiedenen, auch fähigkeitsgemischten Alters- und. Dabei verbinden sich musikalische und persönlichkeitsbildende Zielsetzungen. Die Inhalte orientieren sich an musikalischen Grundphänomenen, mit denen experimentell, improvisatorisch, gestaltend und reproduzierend mit verschiedenen Ausdrucksmedien wie Stimme, Sprache, Körperbewegung sowie Klangerzeugung mit Instrumenten und Materialien/Objekten umgegangen wird. Die Herangehensweise strebt eine Balance zwischen „ausführenden“ (technischen, reproduzierenden) und „schöpferischen“ (kreativen, produktiven) Tätigkeiten an. Gleichzeitig erwerben die Studierenden in einem umfangreichen musikpädagogischen Fächerkanon sowohl grundlegende als auch spezielle fachdidaktische und lehrpraktische Kenntnisse und erhalten im Rahmen der vorgesehenen Praktika auch ganz unmittelbare Einblicke in die spätere berufliche Praxis.

Eine optimale Berufsqualifizierung und Beschäftigungsfähigkeit wird u. a. dadurch gewährleistet, dass die Studierenden bereits in der Eignungsprüfung zusätzlich zu ihrer künstlerischen Entwicklungsfähigkeit auch Entwicklungsperspektiven im Hinblick auf eine pädagogische Tätigkeit zeigen müssen. Während ihres Studiums erarbeiten sie im Zweitfach ein möglichst umfangreiches sowie stilistisch vielseitiges Repertoire. In einem gewählten Nebenfach ergänzen sie ihre Kompetenzen z. B. hinsichtlich stilistischer oder instrumentaltechnischer Breite. In den hochschuleigenen Ensembles werden berufsrelevante interaktive und kommunikative Fähigkeiten entwickelt. Die in den aufführungspraktischen und musiktheoretisch-wissenschaftlichen Modulen erworbenen Kenntnisse befähigen sie insbesondere zur fundierten Zusammenarbeit mit weiteren Musizierenden und darüber hinaus zur bewussten Reflexion und Kontextualisierung ihrer musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Durch die EMP-spezifischen Praxisfächer Perkussion, Tanz und Stimme wird eine fundierte instrumental- und gesangstechnische Grundlage für das elementare Musizieren und Tanzen mit großen Gruppen geschaffen. Durch die Wahlmöglichkeiten innerhalb des Profilbereiches oder die Belegung spezieller Profilschwerpunkte können individuelle inhaltliche Schwerpunkte gesetzt und zusätzliche Qualifikationen erworben werden. Insbesondere werden hier interdisziplinäre Vernetzungen möglich. Im Rahmen der Bachelorarbeit bearbeiten sie ein fachspezifisches Thema selbständig mit wissenschaftlichen Methoden.

Bei nachgewiesener Eignung kann zusätzlich ein weiteres künstlerisch-pädagogisches Zweitfach studiert werden.

Am Ende des Studiums verfügen die Absolventinnen und Absolventen über folgende Kompetenzen:

  • Sie sind zum eigenständigen (theoretisch-reflektierenden und künstlerisch-praktischen) Umgang mit Musik, Sprache und Bewegung befähigt.
  • Sie sind im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt kompetent im Umgang mit Gruppen.
  • Sie sind in der Lage, in ihrem Umfeld das kulturelle und gesellschaftliche Leben zu bereichern und durch ihr künstlerisches und musikpädagogisches Wirken verantwortungsbewusst Impulse zu setzen – besonders auch durch das auf zwei Säulen aufbauende Studium: die künstlerisch-pädagogische Ausbildung in Elementarer Musikpädagogik und in dem instrumentalen/vokalen Zweitfach.
  • Sie sind in mehreren musikalisch-stilistischen Bereichen bewandert und können ihre künstlerisch-pädagogischen Fähigkeiten daher flexibel einbringen.
  • Sie verfügen über erweiterte musikpraktische Fähigkeiten, insbesondere im Bereich des Elementaren Musizierens, des Ensemblemusizierens, sowie über vertiefte Fähigkeiten in Fachdidaktik und Lehrpraxis sowie ggf. weiteren ausgewählten Gebieten der Elementaren Musikpädagogik, der Instrumental-/Vokal- bzw. allgemeinen Musikpädagogik, je nach individueller Schwerpunktsetzung.
  • Ihre kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten ermöglichen es ihnen, die Gesellschaft nachhaltig und reflektiert mitzugestalten.
  • Sie verfügen über wissenschaftliche Arbeitstechniken und sind zum kritisch-reflexiven Umgang mit dem aktuellen künstlerisch-pädagogischen Fachdiskurs befähigt.

Noch Fragen? Unser Studienservice hilft Dir gerne weiter!