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Nachricht Veranstaltung Gedenkkonzerte für Mäzeninnen

Mit großer Betroffenheit hat die Hochschule im Februar letzten Jahres die Nachricht über den Tod von Henriette Schmidt-Burkhardt und Friedl Schöller aufgenommen. Mit Gedenkkonzerten wurde nun, da sich die Todestage jähren, an die beiden großen Förderinnen erinnert.

In Angedenken an Frau Schmidt-Burkhardt gestaltete die Gesangsklasse von Prof. Jerusalem am Freitag, dem 6. Februar um 19:30 Uhr ein Konzert im Heilig-Geist-Saal. Henriette Schmidt-Burkhardt, die am 21. Februar 2014 kurz vor Vollendung ihres 88. Lebensjahres verstorben ist, war geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Lebkuchen-Schmidt. Sie hat die Hochschule für Musik Nürnberg und ihre Vorgängerinstitutionen über viele Jahre hinweg in zahlreichen Projekten unterstützt. Neben finanziellen Zuwendungen für den Erwerb von Instrumenten oder den Ausbau des hochschuleigenen Kammermusiksaals hat sie ihr großes Engagement vor allem bei der Realisierung von kulturellen Veranstaltungen mehrfach zum Ausdruck gebracht. Szenische Produktionen, wie die Oper „Hänsel und Gretel“, die 2009 in der Meistersingerhalle aufgeführt wurde, oder die beliebten Atriumklänge im Innenhof des Hochschulgebäudes hätten ohne ihre großzügige Unterstützung nicht in dieser Weise stattfinden können. Mit Auszügen aus Opern und Operetten würdigte die Hochschule das unvergleichliche Engagement der großen Förderin, mit dem sie das Studium von zahlreichen jungen Musikerinnen und Pädagogen bereichert und zur Vielfalt des Nürnberger Kulturlebens beigetragen hat.


In Erinnerung an Frau Friedl Schöller, die am 19. Februar 2014 kurz vor ihrem 90. Geburtstag verstorben ist, spielten die beiden Professoren Reto Kuppel (Violine) und Markus Willinger (Orgel) am Dienstag, dem 10. Februar ab 19:30 Uhr in der Frauenkirche Werke von Hinrich Alpers und Johann Sebastian Bach. Ein ähnliches Programm wurde im Juni 2013 schon einmal für Friedl Schöller in einem privaten Konzert aufgeführt und für sie auf CD eingespielt. Hinrich Alpers hatte Herrn Theo Schöller anlässlich der Verleihung der Ehrengabe der Stadt Uelzen im Januar 1998 zwei seiner Werke gewidmet. Die Einspielung dieser Stücke entstand als Zeichen der Verbundenheit und des Dankes für die großzügige Unterstützung, welche die Hochschule von der Schöller Familien-Stiftung erfahren hatte. Im Jahr 1997 hat die Vorgängerinstitution der heutigen Hochschule für Musik Nürnberg eine großzügige Spende in Höhe von einer Million DM erhalten. Damit konnte die hauseigene Bibliothek hochschulgerecht ausgebaut werden. Der Erwerb und die Einrichtung eines zeitgemäßen elektronischen Bibliothekssystems waren entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule für Musik Nürnberg innerhalb der bayerischen Hochschullandschaft.