Die kürzeste Entfernung zur Hochschule beträgt 700 m, während die längste 540 km misst. Der Median der Entfernungen liegt bei 65 km. Die Verteilung zeigt, dass 90 Personen bis zu 5 km, 20 Personen bis zu 50 km und 43 Personen zwischen 51 km und 540 km zur Hochschule pendeln.
Zusätzliche Fahrten wurden von 78 % der Lehrenden und 63 % der Studierenden angegeben. Bei den Lehrenden variiert die Jahresdistanz zusätzlicher Fahrten zwischen 30 km und 20.000 km, während die Studierenden monatliche Entfernungen von 10 km bis 2.500 km angeben. Die Befragung erfasste auch die genutzten Verkehrsmittel zur Ermittlung der Emissionswerte.
Wirtschaftliche Aspekte beeinflussen die Pendelmobilität für 75 % der Befragten, während Umwelt- und soziale Aspekte als weniger relevant wahrgenommen werden. Über 80 % der Teilnehmenden schätzen die Förderung nachhaltiger Pendelmobilität als hoch oder sehr hoch ein. Wichtige Motivatoren sind finanzielle Vergünstigungen für öffentliche Verkehrsmittel und Sharing-Modelle, Sicherheitsaspekte für Fahrräder sowie Wohlfühlaspekte wie Umkleideräume und Stauraum für persönliche Gegenstände.
Zusätzlich wurden im Freitextkommentar Themen wie der Einbezug von Nachhaltigkeit in Auswahlverfahren, die Kommunikation der Interessen der Hochschule mit der Stadt, die Möglichkeit eines JobRads für befristete Arbeitsverträge und Belohnungen für emissionsarme Pendelmobilität angesprochen.
Die untersuchten Mobilitätsanteile ergeben somit 204 t CO2 Äquivalente an Emissionen, welche Eingang in die Treibhausgasbilanzierung finden.
Die Nachhaltigkeitskoordination bedankt sich herzlich bei den Teilnehmenden.
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