Festival Aktuelle Musik 018

Im Zentrum unserer Hochschulplattform für das Musikschaffen des 21. Jahrhunderts steht wie immer die beeindruckende Kreativität und Experimentierfreude unserer Studierenden.

Durch sein individuelles und eigenständiges Profil wird dieses Festival inzwischen sowohl in der deutschen Hochschullandschaft als auch unter den Veranstaltungsreihen der Region als etwas Besonderes angesehen.

In diesem Jahr widmet sich das Festival einem besonders aktuellen und wichtigen Thema:

Opportunities – Musik von Komponistinnen

In acht hochkarätigen Konzerten können Sie eine vielfältige Mischung aus international bekannten Gastkünstler_innen und den über das gesamte Studienjahr hinweg entwickelten Themen und Projekten unserer Studierenden erleben.

Die hier präsentierten Formate reichen vom Porträtkonzert über verschiedene Kooperationsprojekte und Künstlergespräche bis hin zu multimedialen und genreübergreifenden Konzeptionen zwischen Aktueller Musik, Jazz und Digital Art.

Insgesamt können wir uns auf die Werke von 14 internationalen Komponistinnen freuen – viele davon sind zum ersten Mal in Nürnberg zu hören.

Programm

Das Festival wird eröffnet durch ein Porträtkonzert der Komponistin Konstantia Gourzi, die in diesem Jahr als Composer in Residence mit den Studierenden der Hochschule in mehreren Probenphasen ihre Werke erarbeitet hat. An den Schnittstellen von Schlagzeug, polnischer Aktueller Musik und Performance Art bewegt sich das Projekt „urban percussion“ im Neuen Museum.“ Erleben Sie u. a. von den Studierenden selbst konzipierte Abende, die von moderner Vokalkunst bis hin zu Eigenkompositionen reichen. Die junge Star-Saxophonistin und Jazz-Komponistin Anna-Lena Schnabel steht im Zentrum des Projekts „Enlivenment“ zwischen Jazz, Klassik und Digital Live Art, das Gedanken des Natur-Philosophen Andreas Weber auf musikalische Prozesse überträgt. Hier kooperieren wir zum ersten Mal mit dem Jazz-Festival „Young Lions on Stage“. Ein weiteres großangelegtes Kooperationsprojekt mit der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin mit Uraufführungen von internationalen Kompositionsstudentinnen bildet den Abschluss des Festivals.

Unsere bewährten Partner sind wieder der Bayerische Rundfunk, die Villa Concordia Bamberg und das Neue Museum Nürnberg.

Vor allem aber gilt es, die kreative Kraft und den Ideenreichtum unserer Studierenden zu bewundern und zu erleben: deren beeindruckende künstlerische Energie und Experimentierfreude bildet den Kern des Festivals – das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

Zudem gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, die vielfältigen Räumlichkeiten unseres „neuen“ Gebäudes mit aktuellen Klängen gefüllt zu erleben. Besonders die Aktuelle Musik lebt von Austausch, Kommunikation und neuen Ideen: wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Festival Aktuelle Musik 018

Opportunities – Musik von Komponistinnen

 

Freitag, 20. April, Eröffnungskonzert

19.30 Uhr

Achtung, geänderter Aufführungsort: Das Konzert wurde in den Orchestersaal der Hochschule verlegt!

Eröffnungskonzert

Fragmente einer Ewigkeit: Porträt Konstantia Gourzi

Vassilis Agrokostas, Byzantinischer Gesang
Rebecca Martin, Mezzosopran
Prof. Wolfgang Manz, Klavier
Madrigalchor der Hochschule für Musik
Leitung: Prof. Alfons Brandl
Masterstudierende Aktuelle Musik undStudio Aktuelle Musik
Leitung: Prof. Jeremias Schwarzer

in Zusammenarbeit mit BR-Klassik und dem internationalen Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg

 

Samstag 21. April

19.00 Uhr

Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg

Fragmente einer Ewigkeit: Porträt Konstantia Gourzi

(Details s.o.)

 

Samstag 21. April

19.30

Stadttheater Fürth

Detlev Glanert: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Opernkoproduktion Stadttheater Fürth/Hochschule für Musik Nürnberg
Leitung: Prof. Guido J. Rumstadt

Weitere Veranstaltungen am  13.04., 14.04., 15.04., 19.04. und 20.04.2018.

21.30

NACHGEFRAGT – der Komponist im Gespräch mit dem Musikdramaturgen Dr. Matthias Heilmann

 

Montag, 23. April

19.30 Uhr

Kammermusiksaal

Im Konzert: Masterstudierende Aktuelle Musik und Gäste

Studio Aktuelle Musik
Gesangsklasse Rebecca Martin
Leitung und Moderation: Prof. Jeremias Schwarzer

Werke von Kaija Saariaho, Gloria Coates, Samir Odeh-Tamimi, Michael Falter u. a

 

Dienstag, 24. April

19.30 Uhr

Neues Museum

Urban Percussion

Performances von Studierenden der Schlagzeugklasse Prof. Radoslaw Szarek, der Kammermusikklasse Prof. Nina Janßen-Deinzer, des Seminars „urban sound studies“ Prof. Peter Gahn sowie Prof. Susanne Kelling u. a.
Regie: Dr. Christian Papke

Werke polnischer Komponistinnen aus drei Generationen

In Zusammenarbeit mit der Schlagzeug- und Kompositionsklasse der Academy of Music, Krakau

in Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg

mit freundlicher Unterstützung von Musikhaus Klier

 

Mittwoch, 25. April

19.30 Uhr

Orchestersaal

Enlivenment – Anna Lena Schnabel

Improvisations-Projekt Jazz/Klassik 018
Anna-Lena Schnabel, Saxophon und Komposition
Paul Biessmann, Digital Live Art
Studierende der Hochschule für Musik
Studio Aktuelle Musik
Leitung: Anna-Lena Schnabel und Prof. Jeremias Schwarzer

In Zusammenarbeit mit dem Festival „Young Lions on Stage“

Freitag, 27. April

19.30 Uhr

Kammermusiksaal

Die vier J. B.

Linlin Fan, Klavier
Anja Schaller, Violine
Werke von Johann S. Bach, Johannes Billich, Johannes Brahms, Johannes Brinkmann

 

Sonntag, 29. April: Abschlusskonzert

18.00 Uhr

Orchestersaal

Von der Lust an der Differenz

Neue Ensemblekompositionen von Eun-Hwa Cho, Brigitta Muntendorf, Mert Morali und Hanqiong Xie

Mitglieder des Sinfonieorchesters der Hochschule für Musik Nürnberg
Thurid Pribbernow, Violine
Alexandra Köhler, Sprecherin
Leitung: Prof. Manuel Nawri, Lisa Pösse, Ètienne Lemieux-Despres und SeungHyun Baek (Studierende der Dirigierklasse Prof. Guido J. Rumstadt)
Kompositionsklasse Prof. Peter Gahn

in Zusammenarbeit mit der Kompositionsklasse Prof. Eun-Hwa Cho (Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin)

Titelbild, Foto: Volker Blumenthaler
Konstantia Gourzi
Grażyna Pstrokońska-Nawratil
Anna-Lena Schnabel
Eun Wa Cho
Brigitta Muntendorf