Vorsitz und Geschäftsstelle der RKM seit 1. Oktober in Nürnberg

Seit dem 1. Oktober 2011 sind der Vorsitz und die Geschäftsstelle der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen in der HRK (RKM) an der Hochschule für Musik Nürnberg angesiedelt. Für die nächsten drei Jahre übernimmt Prof. Martin Ullrich, Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, das Amt des Vorsitzenden der RKM. Neue Leiterin der Geschäftsstelle ist Frau Caroline Reiser.

Zu seinem Amtsantritt äußert sich Prof. Ullrich über seine neue Aufgabe: „Ich betrachte es als eine große Ehre, für die nächsten drei Jahre den Vorsitz der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen übernehmen zu dürfen. Es ist ein großes Anliegen der RKM, die elementare Wichtigkeit von Musik für unsere Gesellschaft deutlich zu machen und in Lehre, Forschung und Kunst zum Erhalt und zur innovativen Weiterentwicklung unserer Musikkultur wesentlich beizutragen. Die Implementierung von Bachelor- und Masterstudiengängen im Zuge der Bologna-Reform ist den deutschen Musikhochschulen gelungen. Nun gilt es, auch den dritten Zyklus musikhochschulgerecht auszugestalten – in der Weiterentwicklung bewährter Formate wie der wissenschaftlichen Promotion und dem künstlerischen Konzertexamen, aber auch im Schnittstellenbereich zwischen Wissenschaft und Kunst, der künstlerischen Forschung. Ein anderes großes Projekt der RKM ist die Zusammenlegung der bisherigen Hochschulwettbewerbe zum neuen, großen Mendelssohn-Hochschulwettbewerb, der ab 2013 jedes Jahr in Berlin stattfinden und die künstlerische Exzellenz unserer Studierenden der Öffentlichkeit präsentieren wird.“

Die RKM ist die Vereinigung der 24 staatlichen Musikhochschulen in Deutschland. Sie vertritt die Belange und Interessen der deutschen Musikhochschulen gegenüber Politik, Verbänden und der Öffentlichkeit, auch unter der gemeinsamen Marke Die deutschen Musikhochschulen, und stellt gleichzeitig die Organisation der Mitgliedergruppe Musikhochschulen innerhalb der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) dar. Der Vorsitzende der RKM gehört kraft Amtes auch dem Senat der HRK an.