Patrick Stadler wird neuer Professor für Klassisches Saxophon

Der Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg, Prof. Christoph Adt, ernannte am 25. April 2019 den Saxophonisten Patrick Stadler zum Professor für Klassisches Saxophon. Er wird die W2-Professur am 1. Oktober 2019 antreten.

Patrick Stadler, geboren 1985 in Donaueschingen, gilt als einer der vielseitigsten Saxophonisten der heutigen Zeit. Er beschäftigt sich sowohl solistisch als auch mit verschiedenen Ensembles besonders mit der zeitgenössischen Musik und sucht nach neuen Ausdrucksformen. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Werke für ihn und seine Ensembles geschrieben und uraufgeführt. Bei seinen neuesten Projekten setzt er sich vermehrt mit improvisierter Musik und Werken, die theatralische Momente und neue Medien verbinden, auseinander.

Seit 2015 lehrt Patrick Stadler an der Hochschule für Musik Freiburg. Er war zuvor als Assistent und Vertreter von Prof. Marcus Weiss an der Hochschule für Musik in Basel tätig. Ergänzend gibt er weltweit Workshops und Masterclasses.

2019 erschien seine erste Solo-CD mit der kompletten Einspielung des Zyklus' für Sopransaxophon solo „necessità d’interrogare il cielo“ von Giorgio Netti bei dem österreichischen Label KAIROS.

Patrik Stadler ist gespannt auf die neuen Aufgaben, die es mitbringt, eine eigene Saxophonklasse zu leiten. Er möchte den Studierenden zur Seite stehen und sie auf ihr späteres Berufsfeld vorbereiten. Natürlich freut er sich auch auf einen regen Austausch und auf gemeinsame Projekte mit den anderen Lehrkräften an der HfM Nürnberg. „Mein Ziel ist es, eine positive und inspirierende Arbeitsatmosphäre zu kreieren und eine Saxophonklasse mit internationalem Niveau aufzubauen. Ich möchte den Studierenden ein breites Spektrum bieten und ihnen die vielfältigen Tätigkeitsbereiche als Saxophonist_in zeigen,“ so Stadler bei der Ernennung.

Auch über die Stadt Nürnberg äußert sich der zukünftige Professor: „Ich freue mich darauf, die Stadt Nürnberg kennenzulernen, die viel Geschichte in sich trägt und dennoch gleichzeitig eine moderne Lebenshaltung zu pflegen scheint. Es gibt ein reiches kulturelles Angebot, nicht zuletzt durch die Nürnberger Symphoniker, dem Opern- und Schauspielhaus. Allerdings bin ich auch sehr gespannt auf die Szene abseits des Mainstreams.“

Die HfM Nürnberg biete eine sehr gute Zukunftsperspektive und Offenheit gegenüber neuen Konzepten, sowohl in pädagogischen als auch in künstlerischen Belangen. Gleichzeitig bewahre und respektiere sie aber auch die Traditionen, so der zukünftige Professor über seine neue Wirkungsstätte.