Nürnberger Ensemble gewinnt Publikumspreis bei D-bü-Wettbewerb

Der „D-bü – Wettbewerb Studierender der deutschen Musikhochschulen“ wurde vom 24. bis 28. Mai 2022 an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen durchgeführt. Das teilnehmende Ensemble der Hochschule für Musik Nürnberg (Die Oneironauten) hat für seinen Beitrag „Die Augen weit geschlossen“ den Publikumspreis in Höhe von 4.000 Euro gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Oneironauten [die Traumreisenden] sind vier Musiker*innen, die alle an der HfM Nürnberg studieren. Kennen gelernt haben sich die Flötistin Luca Höhmann (Klasse Prof. Hendrik Wiese), der Pianist und Dirigent Otto Itgenshorst (Klasse Prof. Guido Rumstadt) und die Geigerin Katharina Jungwirt (Klasse Prof. Daniel gaede) in einem Seminar von Prof. Anselm Dalferth (Konzert und Performance). Daraus entstand ihr erstes gemeinsames Projekt, ein performatives open air Konzert zum Thema „Wald“ in der HfM Nürnberg.  Als vierte im Bunde stieß noch die Oboistin Anna Eberle (Klasse Prof. Clara Dent-Bogányi) zu dem jungen Ensemble dazu.

Gemeinsam begeben sich Die Oneironauten nun mit „Die Augen weit geschlossen“ auf eigene Pfade. Sie träumen davon, das klassische Konzert aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken und gemeinsam mit dem Publikum neue musikalische Traumlandschaften zu entdecken. Dabei bewegen sich alle vier Instrumentalist*innen mit schlafwandlerischer Sicherheit in verschiedenen Epochen und Stilistiken und haben keine Scheu davor, diese zu verbinden und so ganz neue Seiten der Musik zum Vorschein zu bringen. Performative Elemente haben in ihren Konzepten genauso Platz, wie der Umgang mit Sprache und Videos. Unterstützend in der Vorbereitung waren u.a. Prof. Nina Janßen-Deinzer und Prof. Anselm Dalferth.

DIE ONEIRONAUTEN luden ihr Publikum ein, den Prozess des Schlafens mit wachen Augen zu erleben. In dem Konzert „Die Augen weit geschlossen“ wurde spürbar, wie es ist, gleichzeitig Beobachter*in des Schlafs und seiner zyklischen Phasen zu sein als auch einzutauchen in seine emotionalen Tiefen.