Maximilian Heimler erhält Kulturpreis Bayern für Masterarbeit

Maximilian Heimler (Master Jazzgitarre), hat für seine herausragende wissenschaftliche Leistung den Kulturpreis Bayern erhalten. Dazu gehört neben der Bronzestatue ein Preisgeld von 2.000 Euro.
(Foto: Kerstin Schuster)

Maximilian Heimler ist diesjähriger Preisträger des Kulturpreises Bayern in der Sparte Wissenschaft. Verliehen hat die Auszeichnung die Bayernwerk AG (Bayernwerk) gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Damit ehren sie die Leistung des Kunsthochschulabsolventen. In seiner Masterarbeit hat der Jazzmusiker Grenzen der Musik neu ausgelotet und die Musik ins Spannungsfeld zwischen Modern Jazz und Avantgarde gestellt. Der gebürtige Fürther ist einer von insgesamt 32 Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten, die am 28. Oktober 2021 geehrt wurden. Der Festakt fand vor 150 Gästen in den Eisbach Studios in München statt. Von hier haben ihn mehrere bayerische Regionalfernsehsender live übertragen. Moderatorin Nina Sonnenberg hat durch das rund 100-minütige Programm geführt.

Effekte für Akodessawa

Maximilian Heimler hat seine Masterarbeit in Form einer CD vorgelegt. Für die CD-Produktion sind fünf Stücke entstanden, die er im traditionellen Gitarrentrio – Schlagzeug, Bass und Gitarre – eingespielt hat. Er selbst spielte Gitarre, Florian Fischer Schlagzeug und Moritz Graf E-Bass. Inspiriert ist die Arbeit von moderner Klassik und Kompositionen von Igor Stravinsky oder Olivier Messiaen. Daneben ist die Arbeit auch von Musik aus unterschiedlichen Erdteilen beeinflusst. In den fünf Stücken finden sich beispielsweise Grooves aus westafrikanischer Musik sowie Skalen aus traditioneller japanischer und indonesischer Musik. Die Stücke auf der CD haben die klangvollen Namen „Akodessawa“, „Karoshi“, „Critical Daze“, „Deckard´s Lament“ und „Gülden Times“. Im Vorfeld der Aufnahmen hat Maximilian Heimler auch die Akustik des eigenen Studios angepasst. „Ich habe die akustischen Eigenschaften des Raums durch den Bau von Absorbern und Diffusoren optimiert“, erklärt der 31-Jährige.