Lukas Langguth erhält Kunstförderpreis der Stadt Augsburg

Der Jazzpianist Lukas Langguth (Klasse Prof. Rainer Böhm) erhält den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg im Fachbereich Musik / Jazz. Herzlichen Glückwunsch!

Die Stadt Augsburg vergibt jährlich einen Kunstförderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler. Sinn und Zweck des Preises ist es, außergewöhnliche künstlerische Begabungen anzuerkennen und ihre künftige Entwicklung auch in finanzieller Hinsicht zu fördern.

Lukas Langguth, geboren in Augsburg, spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier. Sein Weg führte ihn über die Dozentin Evgenia Rubinova (nach Auswahlverfahren) 2015 ans Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, wo er seine klassische Ausbildung intensivierte. Daneben faszinierte ihn aber ebenso die Welt des Jazz, in die ihn Tom Jahn einführte. Er trat mit diversen Pop- und Rockbands auf und wurde 2016 festes Mitglied des Landesjugendjazzorchesters. Mit diesem spielte er unter anderem auf dem Regensburger Jazzweekend, sowie als Pianist der Bigband Dachau beim renommierten Jazz-Festival in Montreux. Von 2016 bis 2018 wurde er durch den Jazzpianisten Leonid Chizhik in München unterrichtet, der insbesondere Lukas Begeisterung für das Solo-Klavierspiel weckte, in dem Klassik und Jazz zu einer Einheit verschmelzen. Lukas erzielte 2018 im Duo einen 3. Platz beim bayernweiten Hansjürg-Hensler-Jazz-Wettbewerb und wurde darüber hinaus mit „hervorragendem Erfolg“ bei "Jugend Jazzt" ausgezeichnet.

Seit 2018 studiert er in Nürnberg bei Prof. Rainer Böhm Jazz-Klavier, wo er sich sowohl konventioneller als auch kontemporärer Spielarten des Jazz widmet. Gleich zu Beginn des Studiums erreichte er mit der Band „Zollbeamte“ den 1. Platz beim Bruno-Rother-Jazz-Wettbewerb 2018. 2020 trat er mehrfach im Bayrischen Rundfunk auf und arbeitete zusammen mit der Filmkomponistin Martina Eisenreich an der Musik für das Hörspiel „Mansfield Park“ des hessischen Rundfunks. Im selben Jahr wurde er als Pianist des französischen Jugend-Jazz-Nationalorchesters ORCHESTRE DES JEUNES DE L’ONJ aufgenommen und erhielt den Augsburger Kunstförderpreis in der Sparte Musik/Jazz.