Atriumklänge: Preisträgerkonzert

Die beliebten Open-Air-Konzerte im Innenhof des Hochschulgebäudes feierten heuer ihr 10-jähriges Jubiläum! Traditionell war der erste Abend den Preisträgerinnen und Preisträgern des laufenden Studienjahres gewidmet.

Vier herausragende Solisten wurden mit dem Stipendium der Sparda-Bank ausgezeichnet. Herrn Thomas Lang, Vorstandsmitglied der Sparda-Bank Nürnberg eG, überreichte den jungen Künstlern jeweils eine symbolische Urkunde und stellte sie dem Publikum vor. Der Oboist Juri Schmahl (Klasse Prof. Clara Dent-Bogányi) stellte sein Können als erster Preisträger mit zwei Nummern aus Gilles Silvestrinis „Six etudes pour hautbois“ und Astor Piazzollas „Oblivion“ für Oboe und Klavierbegleitung (Heejung Kim) unter Beweis. Die Cellistin Soojung Lee (Klasse Prof. Siegmund von Hausegger) überzeugte mit Dmitri Schostakowitschs Cellosonate d-Moll op. 40 in Begleitung von Dunja Robotti (Klavier). Johannes Ludwig, Jazzsaxophonist der Klasse von Prof. Klaus Graf und Hubert Winter, trat als weiterer Sparda-Stipendiat in Begleitung seiner Studienkollgein Jasmin Hirschsteiner (Baritonsaxophon) auf. Sie spielten das Stück „Stablemates“ von Benny Golson. Die Sopranistin Jana Baumeister, die von Prof. Arno Leicht ausgebildet wird, brillierte mit einer Arie aus Jules Massenets Oper „Werther“, einem Schubert-Lied (Suleika II) und dem Lied der Julia de Weert aus der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke. Sie wurde von Tamás Kéry am Flügel begleitet.

Nach der Pause überreichte Prof. Martin Ullrich das renommierte Stipendium des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) an den rumänischen Kontrabassisten Valentin Vacariu. Der junge Musiker aus der Klasse von Prof. Dorin Marc beeindruckte das Publikum mit der virtuosen Darbietung von Reinhold Glières „Intermezzo“ und „Tarantella op. 9“ in Begleitung von Dunja Robotti.

Den Abend beschloss das Sieger-Ensemble des diesjährigen Bruno-Rother-Wettbewerbs, das „Johannes Billich Ensemble“. In verschiedenen Besetzungen präsentierten die Musiker zwei Eigenkompositionen von Johannes Billich, „Flowering“ und „Ragtime“, „30 de Junho“ von Hermeto Pascoal und die von Johannes Billich arrangierte Version des Stücks „Monk’s Mood“ von Thelonious Monk.

Der Abend überzeugte durch die stilistische Vielfalt des Programms und stellte die vielfältige Exzellenz der musikalischen Ausbildung an der Hochschule für Musik Nürnberg unter Beweis.

Fotostrecke von Carolin Ritter