Prof. Brigitte Geller

Gesang
Department Instrumente/Gesang
Studienbereich Gesang

 

Brigitte Geller ist in der Schweiz aufgewachsen. Sie studierte Flöte und Gesang an der Musikhochschule Basel und schloss beide Studien mit dem Solistendiplom ab.

Ihr weiterer musikalischer Weg führte sie von Basel über das Internationale Opernstudio Zürich und das Theater der Stadt Heidelberg nach Berlin an die Komische Oper mit Abstechern nach Österreich, Großbritannien, Frankreich, Italien, Griechenland und zuletzt auch China.

Ihren Weg prägten Dirigenten wie Bertram de Billy, Marcus Creed, Paul McCreesh, Sir John Eliot Gardiner, Eliahu Inbal, Philippe Jordan, Ton Koopmann, Jakov Kreizberg, Markus Poschner, Kirill Petrenko, Nello Santi, u.v.a.

Ihre starke Bühnenpräsenz hat sie durch Arbeiten mit Ruth Berghaus,

Stefan Herheim, Andreas Homoki, Barrie Kosky, Harry Kupfer, Hans Neuenfels, u.v.a. entwickelt.

Neben der Oper war sie immer auch als Konzert- und Liedsängerin tätig.

Zunächst ein leichter lyrischer Sopran mit Partien wie Susanna, Pamina, Sophie, Zdenka, Füchslein, Gretel hat sich Brigitte Geller in den letzten Jahren dem dramatischeren Fach zugewandt mit Partien wie Poppea, Contessa (Figaro’s Hochzeit), Konstanze, Fiordilligi, Donna Anna und Traviata. Seit September 2017 singt sie am Landestheater in Linz Partien des jugendlich dramatischen Fachs wie die Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss, Chrysothemis in „Elektra“, Médée in Cherubinis „Médée“.

In ihrer sängerischen Laufbahn hatte sie Gelegenheit, mit Regisseuren unterschiedlichster Arbeitsweisen zusammenzuarbeiten, wie Ruth Berghaus, Harry Kupfer, Peter Konwitschny, Hans Neuenfels, Benedikt von Peter und Andreas Homoki.

Diese Erfahrungen ermöglichen ihr bei ihrer Lehrtätigkeit, ihren Studierenden auch über die rein musikalische Interpretation hinaus wertvolle Anregungen zu vermitteln.