Zwei Alumni mit Kunstförderpreis 2020 ausgezeichnet

Die zwei ehemaligen Studierenden Gustavo Strauß (EMP/Violine) und Katie Barritt (Viola) erhalten mit ihrem Ensemble „Paranormal String Quartet" den Bayerischen Kunstförderpreis 2020 der Sparte „Musik und Tanz", wie Kunstminister Bernd Sibler am 25. August 2020 in München bekannt gab. „Mit dem Kunstförderpreis wollen wir ihre Arbeit würdigen und sie in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützen", so Sibler. Der Preis ist für Ensembles mit 10.000 Euro dotiert.

Herzlichen Glückwunsch!

Das Münchner Streichquartett „Paranormal String Quartet“ hat sich vor vier Jahren in München um den Geiger und Komponisten Gustavo Strauß formiert und setzt sich zusammen aus Felix Key Weber an der ersten Violine, Katie Barritt an der Viola und Jakob Roters am Violoncello. Laut Jury überzeugt es „durch einen ausgeklügelten Bandsound, überraschende Arrangements, jazzige Grooves, innovative Spieltechniken und impressionistische Klanglandschaften.“ Ihr Programm PARADOX besteht aus eigens für das Ensemble geschriebenen Werken, die sowohl zeitgenössische als auch klassische Streichquartett-Elemente vereinen, aber auch bewusst Raum für Experimentierfreude und Improvisation schaffen. „Mit bedingungsloser Hingabe, Fleiß und gegenseitigem Vertrauen streben sie gemeinsam nach höchster Qualität und künstlerischer Verwirklichung, genreunabhängig und immer auf der Suche nach der eigenen Vision der Kammermusik“, so die Jury. In ihrem aktuell entstehenden Werk-Zyklus „Spaces“ entwickeln sie ein Konzertprogramm, das zukünftig nicht nur im physischen, sondern auch im digitalen Raum realisiert werden soll. Für die Jury zeigt das Quartett damit, wie sehr es am Puls der Zeit agiere, denn die Pandemie-Zeiten erfordern nicht nur ein Umdenken im Konzertalltag, sondern auch im Zusammenspiel, der Inspiration und der kammermusikalischen Interaktion und Vision.

https://paranormalstringquartet.com/