Mara Maria Möritz und Patrik Hévr erhalten Förderpreis beim 2. Internationalen Wettbewerb des Liedes des 20. und 21. Jahrhunderts

Die Sopranistin Mara Maria Möritz (Klasse Prof. Susanne Kelling) und der Pianist Patrik Hévr (Klasse Prof. Wolfgang Manz) wurden beim diesjährigen Internationalen Wettbewerb des Liedes des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe als Duo mit dem Förderpreis in Höhe von 1500€ ausgezeichnet.  Herzlichen Glückwunsch!

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „... es sind noch Lieder zu singen“, einem Zitat aus dem Gedicht „Fadensonnen“ von Paul Celan, und war den Komponisten Paul Hindemith, Hermann Reutter und Viktor Ullmann gewidmet.

Die Sopranistin Mara Maria Möritz studiert seit 2016 an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Susanne Kelling und arbeitet am Genre „Lied“ mit Prof. Marcelo Amaral. Weitere Anregungen erhielt die Stipendiatin der „Accademia di Europa“ in Meisterkursen unter anderem bei Sibylla Rubens (Oberstdorfer Musiksommer), Robert Gambill, Sarah Maria Sun oder Dame Felicity Lott. Neben Preisen bei Jugend musiziert und „Musica Bavariae“ wurde Mara Maria Möritz 2019 bei der C&W International Music Competition ausgezeichnet. Ihr Musiktheater-Debut gab sie als Papagena, Hauptpartien folgten als Frau Luna in Paul Linckes gleichnamiger Operette, Euridice in W. Glucks Orfeo und J. Offenbachs „Orpheé aux Enfers“, in zwei Uraufführungen der statt.oper München und als Testleiterin in E. Poppes „IQ“ am Staatstheater Nürnberg. Konzertant war sie unter anderem in R. Schumanns „Der Rose Pilgerfahrt“ (Rose), J.S. Bachs Johannespassion und beim Richard Strauss-Festival zu hören. Konzertreisen führten sie nach Buenos Aires, Venedig, Florenz und Prag. Regelmäßig ist sie an Kulturstätten wie der Meistersingerhalle Nürnberg oder dem Gasteig München zu Gast.

Patrik Hévr begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Von 2001 bis 2009 besuchte er das Gymnasium Jan Neruda mit musikalischer Ausrichtung in Prag in der Klavierklasse von Jan Tůma. Von 2009 bis 2012 studierte er am Prager Konservatorium bei Martin Kasík und machte erfolgreich seinen Abschluss. Seit dem Wintersemester 2010/11 studiert er bei Prof. Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg. Wichtige Impulse erhielt er auch von Prof. Ivan Moravec, Prof. Ivan Klánský, Leif Ove Andsnes und anderen. Patrik Hévr gab bereits Konzerte mit der Tschechischen Philharmonie, den Prager Symphonikern und den Nürnberger Symphonikern.