Es geht weiter! Übe- und Lehrbetrieb unter Sicherheitsauflagen gestartet

Die Türen der Hochschule sind nun seit knapp vier Wochen wieder geöffnet und wir freuen uns, dass es in kleinen Schritten in Richtung zur gewohnten Normalität zurückgehen kann, zum Übe- und Lehrbetrieb mit Präsenz.

„Wir können mit Stolz sagen, dass uns ein guter Start gelungen ist“, äußerte sich Hochschulpräsident Prof. Christoph Adt in einem Rundschreiben an alle Hochschulangehörigen. „Für die hervorragende Vorbereitung des Wiedereinstiegs und die effektive Begleitung der ersten Tage bedanke ich mich ganz herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sowie dem Krisenstab. Mein besonderer Dank gilt auch den Lehrenden und den Studierenden, die mit viel Augenmaß und Verständnis für die besonderen Auflagen den Unterricht planen und durchführen sowie die Übemöglichkeiten in den Räumen der Hochschule nutzen.“

Seit Montag, dem 11. Mai 2020 ist der Einzelunterricht und das Üben alleine in ausgewählten Unterrichts- und Überäumen möglich. Auch die Bibliothek ist seit dem 11. Mai wieder geöffnet. Seit Montag, 18. Mai 2020 wurde zusätzlich Unterricht in Kleingruppen von 2 bis 5 Studierenden und einer Lehrperson freigegeben. Seit dem 25. Mai 2020 ist neben dem Unterricht in Kleingruppen auch das Üben von bis zu 6 Studierenden in Kleingruppen möglich. Diese Regelung wurde erneut erweitert, so dass seit dem 2. Juni 2020 der Unterricht mit 9 Studierenden und einer/einem Lehrenden sowie das Üben in Kleingruppen mit bis zu 10 Studierenden stattfinden kann. Voraussetzung ist weiterhin, dass der Raum groß genug ist, damit die Mindestabstände eingehalten werden können. Lehrpraxisgruppen mit bis zu 7 Kindern und insgesamt 10 Personen sind seit dem 2. Juni 2020 ebenfalls erlaubt.

Studierende sowie Lehrende unterschreiben bei ihrem ersten Wiederankommen an der Hochschulpforte ein „Selbstverpflichtungsformular“. Darin bestätigen sie, dass sie über die Hygienemaßnahmen in Kenntnis gesetzt wurden und diese zum Schutz aller, befolgen. Dazu gehört, einen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, die Hände nach dem Betreten des Hochschulgebäudes zu desinfizieren, bei Verlassen des Überaums die Fenster zu öffnen und je nach Instrument die nötigen Hygienevorkehrungen zu treffen. Des Weiteren wird ausdrücklich empfohlen, einen Mundschutz zu tragen.

„Social-Distancing“ ist innerhalb eines Musikstudiums besonders schwer. Auch wenn wir in Zeiten der Digitalisierung dankbar sein können, Alternativen wie den Online-Unterricht nutzen zu können, ist der direkte Kontakt in der Musik nicht zu ersetzen. Nun kann unter bestimmten Voraussetzungen in den Räumen wieder geprobt werden und Unterricht stattfinden. Grundsätzlich gilt es aber, weiter vorrangig zu Hause zu arbeiten, zu üben und die digitalen Lehrangebote zu nutzen soweit dies möglich ist.

Taste für Taste, Saite für Saite, Ton für Ton wird die Musik die Hochschule wieder erfüllen. Wir sind zuversichtlich, dass demnächst auch wieder Veranstaltungen mit Öffentlichkeit an der Hochschule für Musik Nürnberg möglich sein können und halten Sie über alle neuen Informationen auf dem Laufenden. 

Danke für Ihre Geduld!