Prof. Johannes Mannov

Gesang
Department Instrumente/Gesang
Studienbereich Gesang
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Johannes Mannov wurde in Kopenhagen geboren. Sein Gesangsstudium absolvierte er in Freiburg und Karlsruhe.

Er trat unter Dirigenten wie Mstislav Rostropovich, Lord Yehudi Menuhin, Karen Kamensek, Herbert Blomstedt, Christopher Hogwood, Helmuth Rilling, René Jacobs, Philippe Herreweghe, Julia Jones, Thomas Hengelbrock, Peter Schreier, Leif Segerstam, Sir Neville Mariner, Jeffrey Tate und Armin Jordan auf.

Auf der Opernbühne war er u. a. in den Staatsopern von Hamburg und Berlin, in Brüssel, Paris, Kopenhagen, New Israeli Opera, Seattle, San Diego, Cincinnati Opera und London zu hören.  Er hat in Produktionen von u. a. David Pountney, Peter Konwitschny, Willy Dekker, Kasper B. Holten, Götz Friedrich, Graham Vick und Francesca Zambello mitgewirkt.

Seine Rollen sind zahlreich und aus nahezu allen Epochen von Barock über Klassik, Belcanto, Romantik bis zur Moderne. Hierzu zählen Don Giovanni und Leporello, Guglielmo, Figaro und dessen Herr Conte Almaviva, Belcore, Malatesta, Dandini, Marcello, Billy Budd, Evgeni Onegin, Papageno, Nick Shadow, Wolfram v. Eschenbach, Kurwenal und Golaud. Auch Partien selten aufgeführter Opern von Haydn, Keiser und Kunzen hat er verkörpert.

Johannes Mannov hat in persönlicher Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit deren Werke zur (Ur-)Aufführung gebracht. Hierzu zählen Paul Ruders, Luigi Nono, John Greer, Anton Ruppert, Wolfgang Rihm und Philip Boesmanns. Mit Liedern und Oratorien ist er auf den wichtigsten Konzertpodien des Kontinents, beispielsweise Concertgebouw, Berliner und Kölner Philharmonie, Tonhalle Zürich, Palau Musicao, Théâtre des Champs-Elysées, Cité de la Musique und London Barbican zu Hause. Auch bei bedeutenden Festivals wie Innsbruck, Salzburg, Perth, Schleswig-Holstein, Luzern, Ansbach, Budapest und Istanbul ist er aufgetreten.

Er unterrichtete ab 2003 an der UDK in Berlin und an den Dänischen Hochschulen in Odense und Kopenhagen, bevor er 2012 dem Ruf als Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg folgte.