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Reinkommen, Zuschauen, Staunen!
Hochschule für Musik lädt zum Hören und Mitmachen
ein
An verschiedenen Spielorten wie der Studiobühne, dem
Treppenhaus, dem neuen Kammermusiksaal, aber auch in den
zahlreichen Seminarräumen und im Tonstudio werden Möglichkeiten
geboten, Leben und Arbeiten in der Hochschule für Musik
in Nürnberg hautnah zu erleben.
So werden „Trommelspielereien à la Stomp“
mit Florian Betz sicher alle Rhythmusbegeisterten in ihren
Bann ziehen. Mitmachen ist hier erwünscht wie auch
bei Michael Forsters „Esch kalibenda - Xylophon, Trommel,
Rassel und Co.“. Bei „TatOrt“ –
einem Kaleidoskop absurder Szenen mit Tanz, Musik, Gesang
und mehr – kann man dann auf vergnügliche Weise
einfach einer Performance der Elementaren Musikpädagogik
(EMP) folgen.
Wer einen neuen Zugang zur Musik der Moderne bekommen will,
hat in einem Workshop mit den Pianistinnen Tatjana Hoch
und Smilja Krstanovic Gelegenheit. Über grafische Notation,
Dirigierübungen und Klavierimprovisation nähern
sich die Besucher einer Komposition aus dem Bereich der
sogenannten Neuen Musik. Ein praktisches Beispiel mit einem
Blick in die kompositorische Werkstatt gibt wiederum Volker
Blumenthaler: Er spielt an diesem Abend Ausschnitte aus
seinem Zyklus „Pensieri sparsi“ (Verstreute
Gedanken) für Violoncello solo.
Ein weltbekannter Tenor ist an diesem Abend beim Unterricht
zu beobachten: Professor Siegfried Jerusalem, auf der Bayreuther
Festspielbühne ebenso geschätzt wie auf allen
großen Bühnen der Welt, wird zeigen, wie man
eine Arie einstudiert, „zur Reife führt“.
Außerdem werden Studierende der Gesangsklassen die
Kunst der Gestaltung und Verzierung an Arien aus der Oper
"Radamisto" von Georg Friedrich Händel unter
der Leitung von Birgit Beyer vorführen.
Harfenmusik von Claude Debussy, Isang Yun und anderen auf
der Konzertharfe sowie der chinesische Harfe Zheng, Barockmusik,
Musik der Jahrtausendwende und Tango Nuevo auf dem Akkordeon
und „Musica Ricercata“ von György Ligeti
sowie Werke vom Solo bis zum Kontrabassquartett aus verschiedenen
Epochen geben einen weiteren Einblick in die Vielfalt der
Musik und der unterschiedlichen Studiengänge an dieser
Hochschule.
Wer ein Jahrhunderte altes Verfahren, bei dem die Tonstufen
mit speziellen Silben und Handzeichen verknüpft werden,
kennen lernen will, sollte sich den Vortrag und Miniworkshop
über „Relative Solmisation“ von Professorin
Renate Reitinger nicht entgehen lassen. Die „Relative
Solmisation“ wird zur Stimm- und Gehörbildung
sowie im Sinne einer angewandten Musiktheorie eingesetzt.
„Klavierüben einst und jetzt“ ist Thema
von Ulrich Hench und Studierenden, während Sally Becker
erläutert, wie man dem Nachwuchs beim Klavierüben
helfen kann.
Last but not least gibt es auch dieses Mal wieder fetzigen
Jazz: Studierende treffen auf darstellende Kunst mit Live-Instrumenten
und Live-Malerei. Im Treppenhaus ist zu erfahren und zu
hören, wie die Musik zu einem Bild von Henri Matisse
oder einer Szene von Donald Duck klingen könnte, während
das Schlagzeugduo „Ensemble Remembre“ mit Radek
Szarek und Marcin Weclewski „Swing, Groove und mehr“
bietet.
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„Esch
kalibenda“
Reinkommen, Zuschauen, Staunen! Unter diesem Motto wollen
Dozenten und
Absolventinnen von Professorin Vroni Priesner Besucher verführen.
Michael Forster zum Beispiel mit "Esch kalibenda -
Xylophon, Trommel, Rassel und Co.", einem Angebot zum
Mitmachen für die Generation "50plus".
18.00, EMP-Saal
„Fässer klingen besser“
Florian Betz bietet mit „Fässer klingen besser
-
Trommelspielereien à la Stomp“ allen Rhythmusbegeisterten
eine Gelegenheit zum Ausprobieren.
19.30, EMP-Saal
„TatOrt“
Viola Robakowski, Katharina Schmerer, Kristina Glücker
und Marisa Martin präsentieren "TatOrt" -
ein Kaleidoskop absurder Szenen mit Tanz, Musik, Gesang
und mehr...
20.30, EMP-Saal
Relative Solmisation
Ein uraltes Verfahren neu entdeckt
Lernen Sie ein Jahrhunderte altes Verfahren anhand von praktischen
Beispielen kennen, die Ihnen Professorin Renate Reitinger
vorstellt. Die Relative Solmisation verknüpft die Tonstufen
mit speziellen Silben und Handzeichen. In der modernen Musikpädagogik
wird sie zur Stimm- und Gehörbildung sowie im Sinne
einer angewandten Musiktheorie eingesetzt. Vortrag mit Miniworkshop.
18.30, 19.30, 20.30, 21.30, H 14, max. Besucherzahl: 40,
für Kinder geeignet
Neue Musik als Modell für
die Klavierimprovisation
Erleben Sie in diesem Workshop gemeinsam mit den Pianistinnen
Tatjana Hoch und Smilja Krstanovic einen neuen Zugang zur
Musik der Moderne. Über grafische Notation, Dirigierübungen
und Klavierimprovisation nähern wir uns einer Komposition
aus dem Bereich der sogenannten Neuen Musik. Vorkenntnisse
im Klavierspiel sind nicht erforderlich.
21.00, 22.00, 23.00, H 208, max. Besucherzahl: 20
Klavierüben einst und jetzt
Wie hat man wohl zu Zeiten Bachs oder im Laufe der Jahrhunderte
Klavier
geübt? Ein Vortrag mit Klangbeispielen wird darüber
Aufschluss geben.
Ulrich Hench wird anhand signifikanter Schlaglichter die
umfangreiche
Geschichte des Klavierübens von Bach bis heute grob
beleuchten und
Studierende des klavierpädagogischen Seminars werden
die Stationen
am Flügel klanglich „illustrieren“.
19.00, 20.00, 21.00, 22.00, Raum 108
Wie helfe ich
beim Üben?
Kann ich meinem Kind beim Üben helfen? Diese Frage
stellen sich Eltern immer wieder.
Dozentin Sally Becker nimmt Stellung zu diesem Thema, gibt
praktische Hinweise und Hilfestellungen zu Besonderheiten
des Übens in kindlichen Entwicklungsphasen. Anschließend
besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
19.30 – 20.00 und 20.00 – 20.30, Raum 111
LAUT-KLANG-BILD
Der Komponist Volker Blumenthaler spielt Ausschnitte aus
seinem Zyklus "Pensieri sparsi" (Verstreute Gedanken),
2006/2007 für Violoncello solo entstanden. Blumenthaler
gibt einen Einblick in die kompositorische Werkstatt und
spricht über Zusammenhänge von musikalischer und
dichterischer Poesie.
19.00, 21.00, 23.00, Raum 107 a
Lernen mit Siegfried
Jerusalem
Vom weiten Erfahrungsfeld eines weltbekannten Tenors zu
profitieren, diesen Vorzug genießen Studierende der
Hochschule für Musik in Nürnberg. Professor Siegfried
Jerusalem, auf der Bayreuther Festspielbühne ebenso
geschätzt wie auf allen großen Bühnen der
Welt, wird an diesem Abend zeigen, wie man eine Arie einstudiert,
„zur Reife führt“. Eine seltene Gelegenheit,
einen bedeutenden Künstler und Lehrer zu erleben.
18.00 bis 22.00, Raum 215
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Die
Kunst der Verzierung
In der Oper des Spätbarock konnten die Sängerinnen
und Sänger ihre Gesangs- und Improvisationskunst zeigen
und ihre Fähigkeit demonstrieren, den jeweiligen Affekt
der meist leidenschaftlichen und dramatischen Da-Capo-Arien
darzustellen. In dieser Nacht werden Studierende der Gesangsklassen
diese Kunst der Gestaltung und Verzierung an Arien aus der
Oper "Radamisto" von Georg Friedrich Händel
unter der Leitung von Birgit Beyer vorführen. Am Cembalo
begleitet Ralf Waldner.
20.00, 20.30, 21.00, 21.30, Raum 115
„Ton formt
Farbe tont Form“
oder anders ausgedrückt: Studierende treffen auf darstellende
Kunst. Die Musiker der Klasse von Professor Steffen Schorn
führen dessen Werk „Tiefenträume“
mit Live-Instrumenten und Live-Malerei auf.
22.00 – 24.00, Kleiner Saal
Jazz & Pictures
Wie könnte die Musik zu einem Bild von Henri Matisse
klingen? Wer neugierig ist, sollte sich die Studierenden
der Klasse von Professor Martin Schrack an diesem Abend
anhören. Ob zu Matisse, einer Szene von Donald Duck
oder anderen Comics: den Musikern fällt etwas ein!
Sie spielen zu den entsprechenden Projektionen und lassen
Stimmungen entstehen – ein Angebot an die Phantasie.
Umgekehrt werden sich bildende Künstler von den Studierenden
inspirieren lassen – zu neuen Werken. Spannend!
22.00 – 24.00, Treppenhaus
Swing, Groove
und mehr
Allerlei Überraschungen bietet der Auftritt des Schlagzeugduos
„Ensemble Remembre“ mit Radek Szarek und Marcin
Weclewski.
Radek Szarek studiert an der Nürnberger Musikhochschule
in der Meisterklasse von
Professor Hermann Schwander und hat bereits zahlreiche Preise
bei nationalen wie internationalen Wettbewerben erhalten.
Er ist wie Marcin
Weclewski Stipendiat der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung.
Marcin
Weclewski, studiert seit 2002 an der Jazz Abteilung der
Musikhochschule bei
Hans-Günter Brodmann. Auch Weclewski verzeichnet zahlreiche
Wettbewerbserfolge und ist inzwischen einer der gefragtesten
Drummer Nürnbergs.
19.00 – 20.00, 21.00 – 22.00 , Kleiner Saal
„Harpe Diem“
Die Harfe ist seit 5000 Jahren Bestandteil unserer Kulturgeschichte.
Mythen-,
legenden- und sagenumwoben erfährt sie in den verschiedenen
Ländern und Kulturen immer wieder neue Deutungen und
Symbolismen. Die Harfenklasse von Lilo Kraus beleuchtet
mit ihrer Dozentin die Harfe besonders im Spannungsfeld
„Europa – Asien“. Vorgestellt und gespielt
werden: die Konzertharfe und die chinesische Harfe Zheng,
Musik von Claude Debussy, Isang Yun und anderen.
18.00 – 19.00 und 20.00 – 21.00, Kammermusiksaal
Timeless d’accord
Barockmusik, Musik der Jahrtausendwende und Tango Nuevo.
Für das Konzertakkordeon gibt es erst seit 1927 Kompositionen.
Deshalb ist der Trip der Akkordeonklasse von Irene Urbach
ins 18. Jahrhundert besonders spannend. Hier werden für
ein junges Instrument alte Meisterwerke z.B. von Joh. Seb.
Bach. erforscht, übertragen und nach Originalnoten
gespielt. Es wird aber auch zeitgenössische Musik von
Komponisten aus Japan, Finnland und Dänemark zu hören
sein. Mit dem zeitgenössischen Werk "Tango Prism"
wird schließlich eine Brücke zu Piazzolla´s
Tango Nuevo entstehen.
19.00 – 20.00 und 20.00 – 21.00, Kammermusiksaal
„Musica
Ricercata“
Auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen erarbeiten
und erläutern Studenten der Klasse von Professor Gabriel
Rosenberg die „Musica Ricercata“ von György
Ligeti.
20.00, 21.00, Raum 209a
Vom Solo bis zum
Kontrabassquartett
Werke aus verschiedenen Epochen spielen Studierende der
Klasse von Professor Dorin Marc. Ob nun Kontrabass solo
mit Klavierbegleitung oder Kontrabassquartett: Hier wird
Einblick in einen Unterricht gewährt, den man ansonsten
wohl eher nicht erhält.
20.00 - 21:30 (Unterricht), 21.45 bis 23.00 (Vortrag), Raum
109a
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