Beliebtes Hochschulfestival: Tage Alter Musik mit Forum Historische Musikinstrumente

Die Tage Alter Musik 2017 standen unter der Überschrift: Musik der Stadtpfeifer. Start war das zweimal aufgeführte, mit 28 Personen außergewöhnlich stark besetzte Konzert unter dem Titel Herr, auf dich trau ich mit Bläsern (Trompeten, Pauken, Zinken, Posaunen), Streichern (Violinen, Violen da gamba), Sängerinnen und Sängern der Gesangsklassen sowie einer reich besetzten Continuogruppe (Cembali, Orgelpositiv und Violone) unter der Leitung von Hartwig Groth. Den zweiten Festival-Beitrag lieferte am Sonntag, 22. Januar das Grand Divertissement Royal mit Musik für Oboen-Band und Streicher (Leitung Anne Röhrig und Markus Müller).

Ein besonderes Highlight des jährlich stattfindenden kleinen Festivals bietet das mittlerweile traditionelle Forum Historische Musikinstrumente, das die Hochschule gemeinsam mit dem Germanischem Nationalmuseum produziert: Am 25. Januar veranstalteten wir unter zusätzlicher Beteiligung des BR/ Studio Franken das Musica Antiqua-Konzert mit dem Stadtpfeifer-Ensemble „Les haultz et les bas“, am 26. Januar hörten wir von erfahrenen Referentinnen/ Referenten Interessantes aus der vergangenen (?) Welt der Stadtpfeifer, es folgten Workshops unter der kundigen Leitung von Ian Harrison und Antoinette Lohmann. Das Forum schloss am 29. Januar mit einer launigen Matinée im Aufseß-Saal des Germanischen Nationalmuseums.

Am 27. und 28. Januar konnten wir den Antrittskonzerten von Björn Colell (Barockgitarre/ Laute) und Wiebke Weidanz (Cembalo) lauschen; die Tage Alter Musik endeten mit einer Hommage à GP Telemann am Sonntagabend, 29. Januar. Insgesamt trugen die Tage Alter Musik im Januar also acht Konzerte bei.

Der Publikumszuspruch war wieder einmal mehr als erfreulich, so dass Fachgruppensprecher Hartwig Groth gerne auf die künstlerischen Leistungen von Studierenden, Kolleginnen/ Kollegen und Gästen zurückblickt. Auch die Planung für künftige Vorhaben läuft gut gelaunt: für 2018 mit dem Schwerpunkt Historische Tänze und einer szenischen Produktion von G. F. Händels Jephta und für 2019 mit dem Schwerpunkt Solo- und Kammermusik von G. F. Händel.