Liat Himmelheber

Department Instrumente/Gesang
Studienbereich Gesang
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Liat Himmelheber wurde – nach anfänglichem Gesangsunterricht bei Margarethe von Winterfeldt, der Lehrerin Fritz Wunderlichs – an der Hamburger Musikhochschule bei Judith Beckmann ausgebildet. Nach ersten Opernerfahrungen bei den Eutiner Sommerspielen und dem Opernstudio der Kölner Oper wurde sie zunächst am Gärtnerplatztheater in München, danach am Stadttheater Augsburg engagiert, wo sie die wichtigsten Partien des lyrischen Mezzosopranfachs sang. Wesentliche Impulse für den Liedgesang erhielt sie in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann, der ihr starkes Interesse für die zeitgenössische Musik förderte. Mit dem Pianisten Axel Bauni errang sie 1988 den Preis für modernen Liedgesang bei dem Wettbewerb des BDI, dem sie im Jahre 2004 als Jurorin angehörte.
Liat Himmelheber sang zahlreiche Uraufführungen von Komponisten wie Aribert Reimann, Manfred Trojahn, Hans-Jürgen von Bose, Wolfgang von Schweinitz u. a.
Sie gastierte bei wichtigen Festivals wie z. B. Cantiere d’Arte di Montepulciano, Schleswig Holstein-Festival, Berliner Festwochen, Frankfurt Feste, Musikfestival Davos, Schumannfest Düsseldorf. Sie wirkte in vielen Rundfunk- und CD-Aufnahmen mit. Die Aufnahme der Sappho-Gesänge von Hans-Jürgen von Bose mit dem ensemble modern unter Peter Eötvös wurde vom Deutschen Musikrat für die CD-Dokumentation „Musik in Deutschland 1950–2000“ ausgewählt.