Prof. Susanne Kelling

Vizepräsidentin
Department Instrumente/Gesang
Studienbereich Gesang
0911/215 22-105

 

Prof. Susanne Kelling wurde am 29. November 2017 vom Hochschulrat zur Vizepräsidentin der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt. Die Mezzosopranistin studierte an der Musikhochschule in Köln zunächst Violoncello und nach ihrem Violoncello-Examen bei Prof. Klesie Kelly aus den USA Gesang. Ihre Gesangsausbildung führte sie ergänzend an die „Accademia di Santa Cecilia“ zu Sesto Bruscantini nach Rom. Dort gab sie ihr Operndebüt als Dorabella in „Così fan tutte“, sowie als Rosina im „Barbiere di Siviglia“. Bereits während dieser Zeit wurde die Bayerischen Staatsoper in München auf Susanne Kelling aufmerksam und verpflichtete die Mezzosopranistin im „Jungen Ensemble“. Seit diesem Engagement führen sie immer wieder Gastspiele an die Opernhäuser in Köln, Düsseldorf, Tokyo, an das Opernhaus San Carlo in Neapel, G. Verdi in Trieste, Carlo Felice in Genua, Teatro Regio in Turin, Fondazione dell`Arena di Verona, „La Fenice“ in Venedig und an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Seit 2010 ist Susanne Kelling aufgrund ihrer Verdienste im Bereich interkultureller deutsch-italienischer Beziehungen, sowie ihrer Erfolge in italienischen Opernhäusern Trägerin des italienischen Bundesverdienstkreuzes und wurde mit dem “Ordine della stella della solidarietà italiana“ zum Ritter geschlagen. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war der Wunsch des Papstes Benedikt XVI anlässlich seines Namenstages von Susanne Kelling gemeinsam mit dem Henschel-Quartett „Die sieben letzten Worte“ von J. Haydn in einer Version für Streichquartett und Mezzosopran im Vatikan zu singen. Das Konzert wurde live von der Eurovision gesendet, 2012 erschien die dazugehörige CD als Weltersteinspielung.
2014 wurde sie zur Professorin für Gesang an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen. Des Weiteren gibt sie regelmäßig Meisterkurse an der Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst in Montepulciano, bei den Holzhauser Musiktagen am Starnberger See und am Conservatorio Luigi Cherubini in Florenz.