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Hochschulrat

Der Hochschulrat entscheidet über bedeutsame Angelegenheiten der Hochschule. Dazu gehören die Entwicklungsplanung, die Gliederung der Hochschule, die Einrichtung neuer Studiengänge, Grundsatzfragen und Schwerpunkte des Haushalts sowie die Wahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten.

Der Hochschulrat besteht aus sieben gewählten Mitgliedern des Senats und aus ebenso vielen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und beruflicher Praxis.

 

Vorsitzender: Prof. Dr. Michael Braun
Stellvertretender Vorsitzender: Günter Priesner

Externe Mitglieder

Mitglieder des Senats

  • Prof. Dr. Jan Hammar (Gesang),
  • Prof. Siegmund von Hausegger (Violoncello),
  • Prof. Wolfgang Manz (Klavier),
  • Prof. Steffen Schorn (Jazz-Arrangement/-Komposition)
    Vertreter der Professoren
  • Günter Priesner (Saxophon)
    Vertreter der wissenschaftlich-künstlerischen Mitarbeiter
  • Elisabeth Rosenkranz
    Vertreterin der sonstigen Mitarbeiter
  • Dorothea Tausch
    Vertreterin der Studierenden

 

 

Externe Mitglieder des Hochschulrats

Prof. Dr. Michael Braun

* Geboren 1954 in Balingen (Württ.)
* Verheiratet mit der Modedesignerin Gabriele Braun
* Zwei Kinder im Alter von 20 und 24 Jahren

* Diplom (1982) und Promotion (1986) in Experimenteller Physik an der Universität Tübingen
* Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes; Dr.-Friedrich-Förster-Preis (1988)
* Visiting Scholar am R.H. Varian Laboratory der Stanford University (1984)
* Projektleiter ESA-Technologieprogramm für Forschung unter Schwerelosigkeit und Leiter der Anlagenvorentwicklung, Dornier System GmbH, Friedrichshafen (ab 1988)
* Leiter Marketing Orbitalsysteme, DaimlerBenz Aerospace AG, Friedrichshafen und Bremen (ab 1992)
* Professor für Experimentelle Physik an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (seit 1994)
* Prorektor für angewandte Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer und Weiterbildung (2000-2006); gleichzeitig Geschäftsführer der Verbund IQ gGmbH
* Präsident der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (seit 2006)

* Zahlreiche Beirats- und Beratungsfunktionen, ausländische Gastprofessuren
* Mitgründer (1998) und Vorstandsvorsitzender (2000-2003) der Innovationswerkstatt Nürnberg e.V.
* Mitgründer und Mitglied des Vorstands im Centrum für Interdisziplinäre Gesundheitsförderung (CIG) e.V. – Institut an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (seit 1997)
* Vorstandsvorsitzender International Co-operative Studies (I.C.S.) e.V. (seit 2000)
* Mitglied im Expertenkreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Bonn (seit 2004)
* Co-Vorsitzender der Weiterbildungsbeauftragten der bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (seit 2002)
* Stv. Vorsitzender Hochschule Bayern e.V. (seit 2008)

Theo Geißler

Theo Geißler wurde 1947 in Gmund am Tegernsee geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte in Regensburg absolvierte er die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, war dann als Autor und Regisseur für Kinderprogramme des Bayerischen Fernsehens tätig. Bereits seit 1966 arbeitete Geißler als Redakteur der nmz (damals noch: „Musikalische Jugend“); hinzu kam Öffentlichkeitsarbeit für die Wettbewerbe „Jugend musiziert“ und die Jeunesses Musicales. 1977 übernahm er die redaktionelle Koordination der nmz, von 1986 bis 2008 die Chefredaktion. Von 1987 bis 1993 leitete er den Gustav Bosse Verlag und wurde zusätzlich Herausgeber der nmz. 1993 gründete er die ConBrio Verlagsgesellschaft als eigenständige Verlagsgruppe. Seit 1999 ist Geißler auch Herausgeber der Zeitschriften „Oper & Tanz“, der „Jazz-Zeitung“, Verleger der „Beiträge zur Gregorianik“, seit 2002 außerdem Mitherausgeber von „Politik und Kultur“ (puk), der Zeitung des Deutschen Kulturrates. Er arbeitet als Autor und Moderator für den Bayerischen Rundfunk und den WDR. Seit 1998 moderiert er das Live-Musikmagazin „taktlos“ für Bayern2, seit 2002 zudem „contrapunkt – europäischer Dialog“, zusammen mit Frank Kämpfer, Deutschlandfunk.

An Auszeichnungen erhielt Geissler den Oberhausener Preis der evangelischen Filmkritik, den Preis des Deutschen Kritikerverbandes, die „Carl-Orff-Medaille“ des Bayerischen Musikschul-Verbandes und – als Verleger – für die Kindermusical-Produktionen „Ritter Rost“ mehrfach den „Leopold“ des Verbandes deutscher Musikschulen. 2003 wurde ihm der Würth-Preis der Jeunesses musicales für sein kulturpublizistisches Engagement verliehen.

 

Axel Linstädt
(Foto: BR/Ulrike Kreutzer-Schertler)

geboren 1947 in Nürnberg, ist seit 30 Jahren beim Bayerischen Rundfunk tätig; zunächst als Redakteur, von 1989 bis 1996 als Leiter der Musikabteilung im Studio Franken und seit 1.12.1996 als Leiter der Hauptabteilung Musik in München, 2006 umbenannt in Programmbereich Bayern 4 Klassik - Musik. Zu Linstädts Aufgaben gehört auch die Fachaufsicht über die Musik im Studio Franken und seit Januar 2007 über die Redaktion Musik im Programmbereich Kultur und Familie des Bayerischen Fernsehens.

Seit 2006 ist er zudem Künstlerischer Leiter des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, seit Februar 2008 stellvertretender Hörfunkdirektor.

Linstädt begann bereits im Alter von 15 Jahren ein Gaststudium am Nürnberger Konservatorium (Klavierklasse Erich Appel) und studierte nach dem Abitur (am Willstädter Gymnasium) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Musikwissenschaft, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte. Er machte sich in den späten Sechziger- und Siebziger-Jahren als Mitglied der Rock-Formation "Improved Sound Limited" einen Namen und erhielt 1980 den Förderpreis des Bezirks Mittelfranken. Er reüssierte als Komponist von Theater-, Fernseh- und Filmmusiken: u. a. schrieb er die Musik zu preisgekrönten Filmen von Michael Verhoeven, Erwin Keusch und Wim Wenders (z. B.: "Im Lauf der Zeit", der in Cannes mit dem Preis der Internationalen Filmkritik ausgezeichnet wurde).

Axel Linstädt übte und übt zahlreiche ehrenamtliche Funktionen aus, z. B. als Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrates (von 2000 bis 2002), als Mitglied im Beirat des BuJazzO - Bundesjazzorchester (bis einschließlich 2007), der Vorjury Musik des Friedrich-Baur-Preises oder der Jury des Wolfram-von-Eschenbach-Preises.

Er ist seit 1997 Mitglied im Kuratorium der mittlerweile 50-bändigen Edition "Komponisten in Bayern",
seit 2002 Stiftungsratsvorsitzender der Theodor-Rogler-Stiftung,
seit 2006 Kuratoriumsmitglied des Experimentalstudios für akustische Kunst, Freiburg und
seit 2007 Mitglied im Kuratorium der Carl-Orff-Stiftung.

Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Peter M. Lynen

* Geboren 1948 in Aachen
* Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Mainz und München
* Erste jur. Staatsprüfung 1973; Zweite juristische Staatsprüfung 1976
* Promotion zum Dr. iur. an der Universität zu Köln und Ehrenpromotion zum Dr. phil. an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
* Berufliche Tätigkeiten an der RWTH Aachen, der Universität Bonn und dem Sekretariat der Kultusministerkonferenz in Bonn (insgesamt 1976 – 1982), nebenberuflich Tätigkeiten als kommissarischer Kanzler der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (1987-90) und der Folkwang Hochschule Essen (1996)
* Mitwirkung und Beratung in verschiedenen deutschen und ausländischen Institutionen der Wissenschaft und Kunst
* Seit 1982: Kanzler der Kunstakademie Düsseldorf und
* Seit 2005 nebenberuflicher Professor an einer Kunsthochschule: Hochschule für Musik Köln, Leiter des Zentrums für internationales Kunstmanagement

 

 

Dr. Peter Reidemeister

Peter Reidemeister wurde 1942 in Berlin geboren und ist seit 35 Jahren Wahl-Baseler. Seine musikalische Ausbildung im Hauptfach Flöte erhielt er an der Musikhochschule in Berlin bei Aurèle Nicolet. Zunächst war er Mitglied der Berliner Philharmoniker - später der Deutschen Bachsolisten. Nachfolgend wirkte er als Assistent Nicolets an der Freiburger Musikhochschule und absolvierte ausgedehnte Konzerttourneen auf fast allen Kontinenten.

Seit den 70er Jahren wandte sich Peter Reidemeister zunehmend der Musikwissenschaft zu, studierte in München bei Thrasybulos G. Georgiades und in Berlin bei Carl Dahlhaus - 1972 promovierte er mit einer Arbeit zum Burgundischen Chanson des 15. Jahrhunderts.

Ab 1973 war er, an der Seite von Wulf Arlt, stellvertretender Leiter der Schola Cantorum Basiliensis, eines der weltweit führenden Institute für Alte Musik, dessen Leitung ihm von 1978 bis 2005 oblag. Damit verbunden war er Direktionsmitglied der Musik-Akademie der Stadt Basel und Herausgeber des Basler Jahrbuchs für historische Musikpraxis. 25 Bände dieser Reihe fallen in seine Verantwortlichkeit.

Er verfasste zahlreiche Publikationen zu Fragen der Aufführungspraxis und Interpretation Alter Musik, zur Rezeption Alter Musik im 20. Jahrhundert und zum Problem der musikalischen Ausbildung. Auch auf dem Gebiet des Editionswesens war er aktiv (mehrere Ausgaben im AMADEUS-Verlag, Winterhtur). Sein verbreitetes Buch Einführung in die Historische Aufführungspraxis erschien 1989 (1995 in 2. Auflage) bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt.

Seine vielfältigen Tätigkeiten finden ihre Ergänzung in der Mitarbeit in musikpolitischen Kommissionen u.a. verbunden mit der Thematik der Evaluation neuer Studiengänge gemäß der Bologna-Reform, in Vorständen diverser Musikgesellschaften sowie zahlreichen Vorträgen und Kursen an Musikhochschulen. An der Universität Zürich lehrte er im Frühlingssemester 2008. Für das Berliner Musikinstrumenten-Museum ist er tätig in der Organisation der Konzertreihe „Alte Musik live“. Bereits mehrfach gehörte er der Jury des Internationalen Telemann-Wettbewerbs in Magdeburg an.

Prof. Wolfhagen Sobirey
(Foto: Romanus Fuhrmann)


studierte Germanistik, Schulmusik, Gesang und Dirigieren in Göttingen und Hamburg, anschließend Gymnasiallehrer mit den Fächern Musik und Deutsch an Gymnasien und Gesamtschule.

* 1988 bis 2008 Direktor der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg,
* seit 1998 Präsident des Landesmusikrats in der Freien und Hansestadt Hamburg, seit 2001 Vorstandsmitglied der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendkultur, LAG,
* seit 2004 Mitglied im Bundesfachausschuss Musikalische Bildung des Deutschen Musikrats,
* seit 2005 im Präsidium des Deutschen Musikrats und Mitglied im Bundesvorstand des Verbands deutscher Musikschulen, VdM,
* 2008 Professor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

 

Prof. Simone Young
(Foto: Reto Klar)

Die in Sydney/Australien geborene Künstlerin studierte in ihrer Heimatstadt Klavier und Komposition und war Assistentin am dortigen Opernhaus. Ein Stipendium führte sie an die Kölner Oper, wo sie als Korrepetitorin, Assistentin und Kapellmeisterin Erfahrungen sammelte. Im Herbst 1992 erfolgten ihre Debüts an der Komischen Oper Berlin, an der Wiener Volksoper und an der Staatsoper Berlin, wo sie von 1993 bis 1995 Erste Kapellmeisterin bei Daniel Barenboim war. In dieser Zeit begann auch Simone Youngs internationale Karriere, die sie an alle großen Opernhäuser der Welt führte. In kurzer Folge gab sie ihre Debüts an der Wiener Staatsoper, an der Pariser Opéra Bastille, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Metropolitan Opera in New York, an der Houston Grand Opera und der Los Angeles Opera. An der Hamburgischen Staatsoper debütierte Simone Young 1996 mit »Elektra«. Von Januar 2001 bis Dezember 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne, wo sie zahlreiche Opernproduktionen sowie Konzerte mit allen wichtigen Orchestern Australiens dirigierte.

Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit machte sie sich auch auf dem Konzertpodium einen Namen. So dirigierte sie unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, das NHK Symphony Orchestra Tokyo, die New Yorker Philharmoniker, das RSO Wien, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das DSO Berlin, das Orchestre National de Lyon, die Staatskapelle Dresden sowie die Dresdner Philharmoniker. Im November 2005 gab sie ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern, im Dezember 2005 leitete sie erstmals die Berliner Philharmoniker. Im Oktober 2007 folgte ihr Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2002 leitete Simone Young als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra. Seit Sommer 2007 ist sie »Erste Gastdirigentin« des Lissabonner Gulbenkian Orchesters.

Simone Young hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. In ihrer Heimat wurde sie mit dem Ehrendoktorat der Universitäten in Sydney und Melbourne sowie mit dem Orden »Member of the Order of Australia« ausgezeichnet. In Frankreich erhielt sie den Orden »Chevalier des Arts et Lettres«, am 22. März 2005 ehrte das Goethe-Institut in Weimar sie mit der Goethe-Medaille. Für ihre erste Spielzeit als Intendantin der Staatsoper Hamburg wählten Kritiker der Zeitschrift »Opernwelt« sie im Oktober 2006 zur »Dirigentin des Jahres«. Am 12. Oktober 2006 wurde sie zur Professorin der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ernannt. Im September 2008 wurde sie mit dem Brahms-Preis Schleswig Holstein ausgezeichnet.

Seit August 2005 ist Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Hamburgische Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg.

 

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