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Aktionstag
Musikalische Bildung
am 19. November 2009

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Staatsminister Dr. Wolfgang
Heubisch zu Besuch in Nürnberg
 
Prof. Steffen Schorn
 
Neuer Präsident:
Prof. Martin Ullrich
 
Mercedes Guerrero erhält den
DAAD-Preis 2008
 
Kinder-Uni 2008
 


Die Preisträger des 8. Internationalen Joseph Suder - Liedwettbewerbes: (v.l.) Steinunn Soffia Skjenstad, Christian Eberl und Angelines Rubio Jimenez
 

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in Neumarkt


 
Prof. von Gutzeit erläutert in einem Pressegespräch die Empfehlungen der Expertenkommission
 

Peter Thalheimer,
der neue Prorektor in Nürnberg
 

Besprechung der Hochschulleitungen mit dem Wissenschaftsminister
 
Jugend musiziert 2005
 
Prof. Silke-Thora Matthies, Dr. Thomas Goppel, Prof. Dr. Siegfried Mauser, Prof. Siegfried Jerusalem
 


 
 
Ältere Meldungen
 

5. Februar 2010
Sinfoniekonzert

"Triumph junger Talente" titelten die Nürnberger Nachrichten nach dem 2. Sinfoniekonzert des Wintersemesters am 5. Februar in der Meistersingerhalle. Das Konzert wurde getragen von ausgezeichneten Instrumentalsolisten, einem gut aufgelegten Symphonieorchester und dem großen Hochschulchor.

Unter Leitung von Guido Johannes Rumstadt erklang zunächst Giovanni Bottesinis Passione amorosa für zwei Kontrabässe und Orchester, kammermusikalisch feinfühlig interpretiert von Elias Mai und Jan Hendrik Rosenkranz, dann Hendryk Wieniawskjs 1. Violinkonzert, bei dem Solist Rafael Novak mit kräftigem Ton und beeindruckender Virtuosität brillierte. Als Werk des 21. Jahrhunderts, einer festen Programmkomponente der neuen Sinfoniekonzerte der Hochschule, erklang Wolfgang Rihms Orchesterstück Im Anfang aus dem Jahr 2005. "Die subtil spannungsreiche Atmosphäre, aus der sich ein weiter Spannungsbogen fast unmerklich erst allmählich entwickeln darf, brauchte schon eine gehörige Menge an Souveränität und Präzision. Beispielhaft vorgeführt von den im Raum verteilten Perkussionisten, die für das allererste Staunen sorgen durften."NN)

Dass "der Chorgesang eher zu den ungeliebten Disziplinen zählt war vergessen" (Nürnberger Zeitung), als der 90-köpfige Hochschulchor unter der Leitung von Alfons Brandl Johannes Brahms ´Nänie und das Schicksalslied´ klangvoll interpretierte. "Ein wahrer Ohrenschmaus" (NN).

Den virtuosen Abschluss des Programmes bildete Franz Liszts 1. Klavierkonzert. Mit einem ausgezeichnet artikuliertem Orchesterpart gelang eine Aufführung, bei der die souveräne Pianistin Soyeon Kim "mit Grandezza genauso aufwarten konnte, wie mit vielfarbigem Ausdrucksspiel" (NZ).

Ein Bonbon zum Konzertausklang war die als Überraschung verpackte Zugabe, eine Polka von J. Strauss. Insgesamt ein beachtenswerter , in eine gute Zukunft weisender Auftritt des Symphonieorchesters mit einem zwar langen, aber sehr abwechslungsreichen Programm.

 

21. Dezember 2009
Neue Frauenbeauftragte
Irene Urbach wurde als neue Frauenbeauftragte vom Senat gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Dr. Vivienne Olive.

20. November 2009
Präsidium komplett
Seit dem 20. November hat die Hochschule für Musik Nürnberg ein gewähltes Präsidium: Prof. Dr. Renate Reitinger (Musikpädagogik) und Alfons Brandl (Chor- und Ensembleleitung), die bisher kommissarisch tätig waren, wurden vom Hochschulrat mit überwältigender Mehrheit in das Amt der Vizepräsidentin bzw. des Vizepräsidenten gewählt. Zusammen mit Prof. Martin Ullrich, der seit 1. Oktober das Amt des Präsidenten inne hat, werden sie nun vor allem die anstehenden großen Umbaumaßnahmen des Hochschulgebäudes sowie die Reform der bisherigen Diplomstudiengänge in Angriff nehmen.


19. November 2009
Musikpädagogische Preise 2009

Die Hochschule für Musik Nürnberg vergibt jährlich Musikpädagogische Preise für besondere Studienleistungen in der künstlerisch-pädagogischen Studienrichtung. Als beste Absolventinnen wurden im Rahmen des Aktionstages Musikalische Bildung am 19. November 2009 in der Kategorie I (Hauptfach oder Zusatzfach Klavier) Teresa Strobel (1. Preis, 1500 €) und Maryna Dorf (2. Preis, 1000 €) und in der Kategorie II (alle weiteren Fächer) Anne Hüttinger (Klarinette, 1. Preis, 1500 €) und Sanya Myla Cotta (Violine, 2. Preis, 1000 €) ausgezeichnet. Eine besondere Anerkennung (500 €) erhielt Viola Wenk (EMP/Klarinette).
4. November 2009
Führungs- und Generationenwechsel an der Nürnberger Hochschule für Musik

Der langjährige Rektor und Präsident Prof. Siegfried Jerusalem wurde von Staatsminister Dr. Heubisch feierlich aus dem Amt verabschiedet. Der MInister dankte dem international gefeierten Sänger für sein Engagement für die Hochschule, die unter Jerusalems Leitung in die staatliche Trägerschaft überführt wurde und auch noch weiterhin von seiner Expertise als Gesangslehrer profitieren wird. An der Spitze der Nürnberger Musikhochschule steht nun mit dem 38-jährigen Prof. Martin Ullrich ein ebenso künstlerisch wie pädagogisch und wissenschaftlich qualifizierter Nachfolger, der neben der nicht unerheblichen ?Baustelle Bologna-Reform? und dem anstehenden Umbau des Haupthauses die weitere Profilierung und Gestaltung der jüngsten bayerischen Musikhochschule voranbringen wird.
Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und den Hochschulen sowie Lehrende, Studierende und Fördermitglieder der Hochschule dokumentierten durch ihre Anwesenheit ihre Wertschätzung und ihr Interesse.

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Radiotipp: Bayern Klassik, Meine Musik, Prominente Gäste und ihre Lieblings-CDs: Martin Ullrich, neuer Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg (Musikliste)


24. Oktober 2009
Die Lange Nacht der Wissenschaften 2009 an der Hochschule für Musik

Rund zwanzig Professorinnen, Professoren und Lehrende der Hochschule gestalteten in der diesjährigen ?Langen Nacht? gemeinsam mit über 60 Studierenden ein abwechslungsreiches Programm und ließen so für eine breite Öffentlichkeit Musikgeschichte lebendig werden. Viele Besucher nutzten die Chance, einen Einblick in den Unterrichtsbetrieb einer Musikhochschule zu erhalten und kamen gezielt zu den offenen Unterrichtsangeboten und moderierten Kurz-Konzerten, bei denen die Seminarräume und Unterrichtsstudios der Hochschule aus allen Nähten platzten.

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9. Oktober 2009
Verleihung des WDR Jazzpreises für Komposition an Prof. Steffen Schorn

Der WDR Jazzpreis, die höchst dotierte Auszeichnung für improvisierte Musik in Deutschland, wird 2009 zum sechsten Mal vom Kulturradio WDR 3 verliehen. Gewinner in der Kategorie "Jazz Komposition" ist dieses Jahr Steffen Schorn, geboren 1967 in Aalen. Der Saxofonist und Multi-Holzbläser ist ein weltweit gefragter Solist, Bandleader, Arrangeur und Komponist sowie Professor für Jazz-Arrangement/Komposition und Saxophon an der Musikhochschule Nürnberg. Dem Land Nordrhein-Westfalen ist Steffen Schorn u.a. als Mitglied der Kölner Saxophon Mafia, durch eine enge musikalische Beziehung zum WDR wie auch durch seinen Wohnort in der Nähe von Köln eng verbunden. Neben dem WDR Jazz-Preis hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so z.B. den Jazz-Preis des Landes Baden-Württemberg, den SWR-Jazzpreis sowie drei Mal den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Die Preisverleihung und die dazugehörigen Preisträgerkonzerte finden im Rahmen des WDR 3 jazz.cologne Festival am Freitag, 30. Oktober 2009, um 20 Uhr im Klaus von Bismarck-Saal des WDR Funkhauses Köln statt. Die Übertragung der Preisverleihung sowie die Konzerte des Festivals werden in der langen WDR 3 Jazznacht von Samstag, 31. Oktober, auf Sonntag, 1. November von 20.05 bis 6.00 Uhr zu hören sein.

1. Oktober 2009
Amtsantritt des neuen Präsidenten

Prof. Martin Ullrich hat sein Amt als Präsident der Hochschule angetreten.

10. September 2009
Erfolgreiche Kontrabassisten beim ARD-Musikwettbewerb

Stanislau Anishchanka wurde beim ARD-Musikwettbewerb 2009 mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Jakob Fortuna, ebenfalls aus der Klasse von Prof. Dorin Marc, schaffte es bis in das Semifinale. Sie setzten sich gegen eine internationale Konkurrenz von über 90 Bewerbern. durch.

9. September 2009
Neue Professorinnen und Professoren

Den Ruf an die Hochschule für Musik Nürnberg haben bisher angenommen: Herr Bence Bogányi (Fagott), Herr Christoph Braun (Trompete), Frau Clara Dent (Oboe), Frau Anne-Cathérine Heinzmann (Querflöte), Frau Elisabeth Scholl (Barockgesang) und Guido Johannes Rumstadt (Orchester und Dirigieren).

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2. Juni 2009
Neuer Präsident gewählt


Der Hochschulrat hat den 38-jährigen Martin Ullrich zum neuen Präsidenten der Hochschule für Musik Nürnberg gewählt. Er wurde bereits dem Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, zur Bestellung vorgeschlagen.

Seit dem Wintersemester 2005/06 ist Martin Ullrich Professor für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin, wo er von 2001 bis 2005 bereits Gastdozent für Musiktheorie und Gehörbildung war. Seit 2007 ist Ullrich dort auch Studiendekan und Beauftragter für Lehrerbildung. Vorher war er Lehrbeauftragter für Tonsatz, Gehörbildung und Höranalyse/Werkanalyse im Bereich Pop/World Music an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Martin Ullrich studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und an der Universität der Künste Berlin sowie Musiktheorie und Gehörbildung. Seine Dissertation schrieb Ullrich zum Thema "Kontrapunkt bei Schumann". Seine Forschungsschwerpunkte sind: Robert Schumann, populäre Musik, Digitale Medien und Biomusikologie.

"Mit Martin Ullrich ist die Entscheidung des Hochschulrates auf den Bewerber gefallen, der unserem Wunschprofil und den Anforderungen der jüngsten staatlichen Hochschule am besten gerecht wird. Für ihn sprechen nicht nur seine freundliche und dynamische Persönlichkeit und seine klaren Vorstellungen, sondern auch, dass er als Basis eine umfassende musikalische Bildung mitbringt und mit den Führungsstrukturen und Zukunftsthemen im Hochschulbereich bestens vertraut ist", betonte der Vorsitzende dieses Gremiums, Professor Dr. Michael Braun, Präsident der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, nach der Wahl.


8. Mai 2009
Hochschulwahlen 2009
Die Wahl der Vertreter der Studierenden im Senat und im Studentischen Konvent der Hochschule für Musik Nürnberg findet am 15. Juni 2009 statt.
>> download der Formulare für die Einreichung von Wahlvorschlägen u.a.

 


10. März 2009
Wie ein Musikstück entsteht...
... konnten Kinder ab vier am 14., 15. und 16. März im Theater Mummpitz bei einer Kooperation der Hochschule mit der Kindermusikreihe Musikuss erleben. Mit großem Vergnügen, denn schließlich durften sie verfolgen, wie eine Note, genannt „das kleine Grün“, endlich in ein Musikstück hinein kam und der Dirigent gemeinsam mit den neun Narren das Ganze spielte.
Viel Beifall für die Studierenden der Elementaren Musikpädagogik, die sich von Bildern der Malers Paul Klee zu dem Stück „Kleiner Narr in Trance“ hatten inspirieren lassen, sowie ihre Professorinnen Vroni Priesner und Dr. Renate Reitinger. Auch die eigens komponierte, zeitgenössische Musik begeisterte die kleinen Zuschauer. „Kinder können neue Musik und abstrakte Kunst sehr wohl verstehen. Sie sind aufmerksam und hören und sehen genau hin“, sagt Dr. Reitinger. Der Erfolg gibt der Truppe Recht. Die Kinder waren gespannt von der ersten bis zur letzten Minute, machten mit, wenn der Dirigent um „Unterstützung“ bat, und freuten sich, als endlich, endlich alles klappte. Übrigens: Das Musiktheaterstück wurde von den Studierenden in nur einem Semester entwickelt und einstudiert – beachtlich!

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2. März 2009
Minister zu Besuch
Beeindruckend fand der bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch (FDP), das Angebot der Hochschule bei seinem Besuch am 2. März. Sie sei breit aufgestellt, vor allem der Jazz begeisterte den Minister bei seinem Rundgang.
Als wichtige Aufgabe nannte Heubisch Gespräche mit der Stadt Nürnberg über einen neuen Konzertsaal. Mit rund 400 Studierenden sei die Nürnberger Musikhochschule gut gestellt. Angesichts der aktuellen Marktsituation setze man mehr auf Qualität als auf Quantität.
Last but not least führte der Staatsminister intensive Diskussionen mit Studierenden. „Es ist unglaublich, wie die Studierenden hinter dieser Hochschule stehen. Ihre Einstellung ist vor allem in die Zukunft gerichtet. Um die Studienbeiträge ging es bei dem Gespräch nur am Rande. Ihn habe erstaunt, dass nicht gefordert wurde, diese abzuschaffen, sondern sie nach Möglichkeit etwas zu senken und vor allem zielgerichtet zu investieren“, so Minister Dr. Wolfgang Heubisch.

25. Februar 2009
An der Hochschule für Musik Nürnberg ist die Stelle der/des hauptamtlichen Präsidentin/Präsidenten (W 3) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Ausschreibung


29. Januar 2009
Aufnahme in die Rektorenkonferenz
Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen hat auf ihrer Winterkonferenz in Berlin am 18. Januar 2009 einstimmig die Aufnahme der Hochschule für Musik Nürnberg beschlossen. Die nächste Konferenz wird im Mai in Detmold stattfinden. Dort findet auch der Hochschulwettbewerb (dieses Mal für Trio Klavier, Klarinette, Cello und für Fagott) statt.

 

22. Januar 2009
Bruno-Rother-Wettbewerb 2009
Der diesjährige Jazz-Ensemble-Wettbewerb hatte das Thema: "Songs from the Heart". Den 1. Preis errang : "Yara and the sweet mob" (Besetzung: Yara Linss – voc, Joachim Lenhardt – ts, flute, Filip Wisniewski – git, Alex Bayer – bass, Tobias Birke – dums). Den 2. Preis erhielt das"Olivia Solner Sextett" (Besetzung: Olivia Solner - voc, Michael Siebert - tp, Johannes Ludwig - as, Johannes Billich - p, git, Peter Christof - bass, Marcin Weclewski - dr

 

19. Dezember 2008
Konstituierende Sitzung des Hochschulrates
Zum Vorsitzenden des Hochschulrates wurde Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Ohm-Hochschule, gewählt. Sein Stellvertreter ist Günter Priesner, Senatsvertreter der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter. Beschlossen wurde u.a. auch, dass die Hochschule künftig einen hauptberuflichen Präsidenten haben wird. Zur Vorbereitung der Ausschreibung wurde eine Findungskommission eingesetzt..

 

15. Dezember 2008
Musikpädagogischer Preis 2008
In der Kategorie Klavier sind die diesjährigen Preisträger Michael Syrbe (1. Preis; 1500 Euro) und Ninette Hofmann (2. Preis, 1000 Euro). In der zweiten Kategorie (alle übrigen Fächer erhielt den ersten Preis (1500 €) Patricia Böhm, HF Gesang. Den zeiten Preis (1000 Euro) erhielt Melanie Roth, HF Saxophon. mehr>>


20. November 2008
Der neue Hochschulrat der Hochschule für Musik Nürnberg
Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch hat sieben Persönlichkeiten als nicht hochschulangehörige Mitglieder des Hochschulrats bestellt: Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg,Theo Geißler, Herausgeber der Neuen Musikzeitung (nmz), Verleger, Axel Linstädt, Leiter der Hauptabteilung Musik beim Bayerischen Rundfunk, Künstlerischer Leiter des ARD-Musikwettbewerbes, Prof. Dr. iur. Dr. Peter M. Lynen, Leiter des Zentrums für internationales Kunstmanagement an der Hochschule für Musik Köln, Dr. Peter Reidemeister, em. Leiter der Schola Cantorum Basiliensis, Prof. Wolfhagen Sobirey, langjähriger Leiter der staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, Mitglied des Landesmusikrates, Prof. Simone Young, Generalmusikdirektorin und Intendantin der Hamburgischen Staatsoper.

Der Hochschulrat besteht aus insgesamt 14 Mitgliedern. Hochschulangehörige Mitglieder sind: Prof. Dr. Jan Hammar (Gesang), Prof. Siegmund von Hausegger (Violoncello), Prof. Wolfgang Manz (Klavier), Prof. Steffen Schorn (Jazz-Arrangement/-Komposition), Günter Priesner (Saxophon) sowie die Verwaltungsmitarbeiterin Elisabeth Rosenkranz und die Studentin Dorothea Tausch.

Der Hochschulrat hat als zentrales Entscheidungsgremium die Funktion eines Aufsichtsrates. Das Gremium wählt sowohl den Präsidenten als auch die Vizepräsidenten der Hochschule und beschließt unter anderem über die Grundordnung, die Hochschulentwicklungsplanung sowie die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen. Die Amtszeit des Hochschulrates dauert vier Jahre.

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17. November 2008
Yara Linss Band mit einem Nürnberg-Stipendium ausgezeichnet
Zusammen mit dem Gitarristen Marco Piludu, dem Bassisten Alex Bayer und dem Schlagzeuger Dirik Schilgen erhielt Yara Linss bei der Verleihung der Preise für herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft ein Nürnberg-Stipendium. Dieser Preis wird an Persönlichkeiten oder Gruppen verliehen, die im Kulturleben der Stadt Nürnberg herausragende Akzente setzen. ..mehr
3. November 2008
Die KinderUni: Wie kommt der Weihnachts-Hit auf die CD?
„Das sieht aus wie bei uns daheim im Computer“ stellt Lucas fachmännisch fest, als er das Mischpult im Tonstudio sieht. Lucas ist einer der kleinen Studenten der KinderUni Nürnberg, einem Projekt des Kinderkulturforums UFO und des Bündnisses für Familie der Stadt, die an diesem Tag die Hochschule besuchen. Leiter Toni Hinterholzinger erklärt die ganze Elektronik ausführlich, aber auch, worüber sich Musiker und CD-Produzenten Gedanken machen, bevor sie mit einer Produktion starten. Dann geht es ans Aufnehmen, denn die kleinen Gäste wollen ganz genau wissen, wie ein Weihnachtslied auf die CD kommt und natürlich mitwirken... weiter

28. Oktober 2008
Die "weltweiten Klänge" kommen wieder nach Nürnberg!
Nach dem Erfolg der Abschlusskonzerte in Nürnberg und München im vergangenen Jahr gibt es nun eine Fortsetzung des Projekts „weltweite Klänge“ der Jesuitenmission in Nürnberg. Dabei wird das rund 30-köpfige Streichorchester heuer erstmals durch einen Chor ergänzt, in dem vier afrikanische Jugendliche mitsingen. Bevor diese auf Europatournee gehen, geben sie am Donnerstag, 6. November, um 17.45 Uhr im Rahmen des katholischen Gottesdienstes in der Klarakirche ein erstes Konzert. Außerdem wird die Harfenistin und Hochschuldozentin Lilo Kraus die „weltweiten Klänge“ um bayerische Landler-Rhythmen bereichern. Das Nürnberger Hauptkonzert findet dann eine Woche später, am Donnerstag, 13.November, 19.30 Uhr, im Hubertussaal statt und wird in Kooperation mit dem Südstadtladen veranstaltet.
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21. Oktober 2008
Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis für Fiasco Classico
Der Bezirk Mittelfranken verleiht seit dem Jahre 1980 an durch Geburt, Leben oder Werk mit Franken verbundenen Persönlichkeiten drei Wolfram-von-Eschenbach Förderpreise. Einer der diesjährigen Wolfram-von-Eschenbach Förderpreise ging an Günter Priesner mit seinem Saxophon-Quartett "fiasco classico" (Andreas Baur, Dirk Eidner, Heymo Hirschmann und Günter Priesner), das sich, neben seinen internationalen konzertanten Leistungen, speziell durch seine musikpädagogische Arbeit an Schulen einen Namen gemacht hat.
12. Oktober 2008
8. Internationaler Joseph Suder - Liedwettbewerb
Christian Eberl (Hochschule für Musik und Theater München) und Steinunn Soffia Skjenstad, Island erhielten die Preise des diesjährigen Liedwettbewerbes. Den Sonderpreis für die beste Klaviebegleitung nahm die Spanierin Angelines Rubio Jimenez (Hochschule für Musik und Theater München) entgegen.
7. Oktober 2008
Studienzentrum in Neumarkt
Die Hochschule für Musik, der Landkreis und die Stadt Neumarkt und die Sponsoren schlossen eine Kooperationsvereinbarung zur Errichtung eines Studienzentrums in Neumarkt. Das ermöglicht der Hochschule die Nutzung der ausgezeichneten Tagungs- und Übemöglichkeiten im Kloster St. Josef und des hervorragenden Konzertsaals im Reitstadel.
30. Juni 2008
Ergebnisse der Wahlen zu Senat und Studentischer Konvent
Mit einer Rekordwahlbeteiligung von 100 % haben die Professoren an den Senatswahlen 2008 teilgenommen. Alle Ergebnisse finden Sie hier.
3. Juni 2008
Bestellung der vorläufigen Hochschulleitung
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel hat mit sofortiger Wirkung Prof. Siegfried Jerusalem zum Präsidenten, Prof. Dr. Renate Reitinger und Prof. Peter Thalheimer zu Vizepräsidenten und Hans-Werner Ittmann zum Kanzler der vorläufigen Hochschulleitung bestellt.
26. - 28. Mai 2008
Das „Henze-Projekt“
Mit selten aufgeführten Werken des Komponisten Hans Werner Henze startete am Montag das kleine Festival „Tage aktueller Musik“. Unter der Leitung von Stefan Hakenberg spielten Studierende im bis auf den letzten Platz besetzten Kammermusiksaal Kompositionen aus verschiedenen Schaffensperioden Henzes wie die Fantasia „Der junge Törless“, „Drei Märchenbilder“ aus der Kinderoper „Pollicino“, ein kleines Potpourri aus der Oper „Boulevard Solitude“ sowie den „Prison Song“ für Schlagzeug und Tonband.

Spannend wird es auch am Mittwoch, 28. Mai, 14 Uhr, im Raum 14, Veilhofstraße 34, wenn Henze-Schüler Cord Meijering über seine Kinderkompositionsklasse sprechen wird. Am Abend schließlich, spielen ab 19 Uhr Dozenten und Studierende der Akademie Darmstadt Werke von Schülern Henzes und deren Schülern: von Cord Meijering, Stefan Hakenberg, Volker Blumenthaler, David Paul Graham, Karola Obermüller und Selkis Riefling. Ein sozusagen Generationen übergreifendes Projekt. Das Konzert findet ebenfalls im Kammermusiksaal der Hochschule statt.

13. Mai 2008
Bekanntgabe des Errichtungsgesetzes
Mit der Bekanntgabe des Errichtungsgesetzes im Gesetz- und Verordnungsblatt ist es nun amtlich: Die Hochschule für Musik Nürnberg ist ins Leben gerufen. Sie ist eine staatliche Hochschule und Rechtsnachfolgerin der bisherigen kommunalen Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Der überwiegende Teil der Augsburger Abteilung wurde in das neue Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg überführt. In Nürnberg gilt es nun, die vorgesehenen Hochschulorgane zu bilden.

 

5. Mai 2008
Wahlausschreiben für die Hochschulwahlen 2008
Das Errichtungsgesetz kann erst in der nächsten Ausgabe des GVBl bekanntgemacht werden (ca. Mitte Mai). Damit die Hochschulorgane zügig gebildet werden können, hat das Ministerium den Kanzler beauftragt, die Wahlen schon vor der Einsetzung einer vorläufigen Hochschulleitung vorzubereiten. Rechtsgrundlage für die Wahl ist die staatliche Wahlordnung. Als Wahlleiter hat der Kanzler den 26. Juni 2008 als Wahltag festgelegt. Einreichungsfrist für Wahlvorschläge: 29. Mai 2008, 16:00 Uhr.

 

24. April 2008
Landtag beschließt Errichtungsgesetz
Nachdem alle Landtagsausschüsse dem Gesetzentwurf zugestimmt haben, hat der Landtag heute Vormittag ohne weitere Aussprache einstimmig das Gesetz über die Errichtung der staatlichen Hochschule für Musik Nürnberg beschlossen.


10. April 2008
Zustimmung der Landtagsausschüsse zum Errichtungsgesetz
Die Landtagsausschüsse haben dem Gesetzentwurf der Staatsregierung über die Errichtung der staatlichen Hochschule für Musik Nürnberg zugestimmt. Die abschließende Beratung im Landtag wird voraussichtlich am 24. April 2008 erfolgen. Das Gesetz verlangt die zügige Einsetzung der Hochschulorgane. Damit im Sommersemester 2008 der Senat noch in der Vorlesungszeit gewählt werden kann, gibt es für den weiteren Zeitplan wenig Spielraum: Die Senatswahl wird voraussichtlich Ende Juni stattfinden und die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen wird spätestens Ende Mai ablaufen. Die Amtszeit des künftigen Senats beginnt Anfang Oktober 2008. Bis dahin wird eine vom Ministerium eingesetzte vorläufige Hochschulleitung anstelle der Hochschulorgane handeln. Wenn sich ein Hochschulrat noch im Jahr 2008 konstituieren kann, könnten der künftige Präsident und die Vizepräsidenten zum Ende des Wintersemesters 2008/2009 gewählt werden.

 


12. März 2008
Innovatives Zusatzangebot im Violinstudium: Teamteaching

Uns ist bei Studienanfängern in erster Linie der musikalische ‚Instinkt’ wichtig. Ein entsprechender technischer Stand ist dafür natürlich Voraussetzung, der Wille zur Aussage aber zunächst entscheidend.

Wir verstehen uns als Team. Jeder, der hier Violine studiert, kann immer auch die Kompetenz eines zweiten Dozenten nutzen, wenn er sich eine weitere Meinung zur Interpretation eines Stückes holen will. Das ist die eine Seite dessen, was an unserer Hochschule unter Teamteaching verstanden wird. Es gibt aber auch noch eine zweite: Pro Semester findet ein bis zwei Mal jeweils mehrere Tage bzw. eine Woche lang eine Unterrichtsphase statt, an der alle Dozenten teilnehmen.

Die Lehrer hören dann aufmerksam zu, wenn ein Student spielt. Und oft nehmen sie jeweils unterschiedliche Standpunkte dazu ein. Studierende wie Dozenten erleben so verschiedene Sichtweisen und deren Umsetzung. Wir stehen damit in einem ständigen Austausch und inspirieren uns gegenseitig, neue Wege auszuprobieren. Studenten „reproduzieren“ also nicht „nur“, sondern entscheiden letztlich, welche Möglichkeiten für sie funktionieren. Seitens unserer Dozenten gehört viel Fingerspitzengefühl dazu, zu spüren, wann es dem jeweiligen Schützling gut tut, weiter zu gehen. Dann aber werden Blockaden gelöst. So entwickeln Studierende Souveränität.


2. Februar 2008
Gewinner des „Karl Drechsel Förderpreises“

Beim „Karl Drechsel Förderpreis“ Nürnberg gewann Lin Lin Fan (China) von der Hochschule für Musik Nürnberg, Klasse Professor Gabriel Rosenberg, den mit 1 600 Euro dotierten 1. Preis, Konstantin Semilakovs (Deutschland) ebenfalls von der Hochschule für Musik Nürnberg, Klasse Professor Wolfgang Manz, den mit 1 400 Euro dotierten 2. Preis und Young Eun Woo (Korea) vom Conservatoire de Nice den mit 800 Euro dotierten 3. Preis.
Die drei Förderpreise mit je 400 Euro gingen an: Hanae Kato (Japan), Hochschule für Musik Nürnberg, Klasse Professor Wolfgang Manz, Aksiniya Emilova (Bulgarien) und Yannan Li (China), beide Conservatoire de Nice.
Der Sponsor des Wettbewerbs, Dr. Gustl Drechsler, hatte auch in diesem Jahr wieder ein Gesamt-Preisgeld von 5000 Euro gestiftet. Der Jury gehörten an: Professor Franz Massinger, Hochschule für Musik und Theater München, Professorin Olga Rissin-Morenova, Hochschule für Musik Karlsruhe, und Dr. Ursula Adamski-Störmer, Studio Franken des Bayerischen Rundfunks.
Im gut besetzten Nürnberger Heilig-Geist-Saal spielten die drei Pianisten und Pianistinnen der Nürnberger Hochschule und die drei der Partnerstadt Nizza je zwei Werke verschiedener Stilepochen eigener Wahl vor einem aufmerksamen und begeisterten Publikum. Die Veranstaltung wurde von der Hochschule für Musik in Zusammenarbeit mit dem Amt für Internationale Beziehungen und der Fördergesellschaft der Musikhochschule durchgeführt, die sich beide an der Finanzierung der Veranstaltung beteiligt haben.

26. Januar 2008
Gewinner des Kammermusikwettbewerbs
Beim Kammermusikwettbewerb des Mozartvereines 1829 Nürnberg gewann das Streichquartett mit Luis Alberto Schneider und Elly Döring (Geigen), Tomo Kono (Bratsche) und Soojung Lee (Cello) den mit 1500 Euro dotierten ersten Preis. Mit dem „Adagio“ aus Samuel Barbers Streichquartett op. 11 und dem Finale aus Antonín Dvoráks F-Dur-Quartett op. 96, sowie dem 1. Satz aus W.A. Mozarts Quartett d-Moll, KV 421, erspielten sich diese vier Studierenden der Hochschule in Nürnberg den Spitzenplatz.
Das Duo „Ensemble Remembre“ mit Radek Szarek (Marimbaphon) und Marcin Weclewski (Schlagzeug) erhielt 1200 Euro, das Kontrabass-Quartett aus der Klasse von Professor Dorin Marc 500 Euro. Der Förderpreis des Ambassador-Clubs Nürnberg ging mit 1000 Euro an das Blasensemble „Blech5“.
Ein von den Leistungen der Studierenden beeindrucktes Mitglied finanzierte dann noch einen Sonderpreis über 1000 Euro für das Oboen-Trio mit Natsumi Kai, Fei-Wen Lee und Yi-Fen Shih.
Das Abschlusskonzert der Preisträger findet am Sonntag, 10. Februar, 11 Uhr, im Heilig-Geist-Saal, , Hans-Sachs-Platz 2, statt.
22. Januar 2008
Kabinett beschließt Gesetzentwurf für die Errichtung der Staatlichen Hochschule für Musik Nürnberg sowie Konzept für eigenständig profiliertes Zentrum für Musik und Musikpädagogik an der Universität Augsburg
Das Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung einen Gesetzentwurf für die Errichtung der Staatlichen Hochschule für Musik Nürnberg sowie ein Konzept für ein eigenständig profiliertes Zentrum für Musik und Musikpädagogik an der Universität Augsburg beschlossen. Ministerpräsident Beckstein betonte: „Damit sind die langfristigen Bemühungen am Ziel, aus dem ehemaligen städtischen Konservatorium in Nürnberg eine staatliche Musikhochschule von hoher Qualität zu schaffen. Die Augsburger Alternative ist ein überzeugender Ansatz, Spitzenbildung in der Musik in geeigneter Weise anzubieten.“ Wissenschaftsminister Thomas Goppel: „Diese Konzeption, die wesentliche Anregungen der internationalen Expertenkommission zur Musikhochschullandschaft in Bayern aufgreift, ist eine gute und zukunftsfähige Lösung. Sie garantiert die Profilierung und qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich Musik an den beiden Standorten in Augsburg und Nürnberg.“

>>Pressemitteilung der Statskanzlei
>>Gesetzentwurf

21. November 2007
Verbandsversammlung in Augsburg: Verstaatlichung auf der Zielgeraden
Die kommunalen Vertragspartner der Übernahmevereinbarung haben im Rahmen der heutigen Ausschusssitzung den Vertragstext unterzeichnet. Wenn nun das Staatsministerium der Finanzen seine Zustimmung gibt, kann auch der Wissenschaftsminister den Vertrag unterschreiben. Dann wird das bereits eingeleitete Gesetzgebungsverfahren zumindest zu einer ersten Lesung noch in diesem Jahr führen. Wegen des Bläserinstituts in Augsburg konnte der Vertreter des Ministeriums, Herr Ministerialrat Hillig, mitteilen, dass der Freistaat nun bereit sei, dafür in einer ersten Zielvereinbarung einen Finanzierungsanteil von 1,2 - 1,3 Mill. € zu fixieren. Ob eine Erweiterung der vorgesehenen pädagogischen Studiengänge um eine künstlerische Ausbildung erfolgen kann, könne sinnvollerweise nur von der Universität entschieden werden.
Die Umstrukturierung des Zweckverbandes in einen Versorgungsverband wird der nächsten Verbandsversammlung im März/April 2008 vorbehalten sein.


17. und 25. Oktober 2007
Übernahmevereinbarung in den Gremien
Der Übernahmevereinbarung hat am 17.10.2007 der Nürnberger Stadrat (s. Pressemitteilung) zugestimmt. Der Bezirk Mittelfranken und der Bezirk Schwaben haben am 25.10.2007 beschlossen, der Übernahmevereinbarung zuzustimmen. Der Bezirk Schwaben appellierte darüberhinaus an Staatsminister Dr. Thomas Goppel, seine Zusagen zum Erhalt der Bläserausbildung in Schwaben einzuhalten. Einen offenbar ähnlichen Beschluss fasste am Nachmittag auch der Augsburger Stadtrat.


12. Oktober 2007
Verbandsausschuss stimmt der neuen Übernahmevereinbarung zu
Für die Integration von Teilen der Musikhochschulabteilung Augsburg hat die Universität ihre Planung erweitert. Nun ist vorgesehen, dass zusammen mit den vorhandenen Stellen an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät ein "Zentrum für Musik und Musikpädagogik" errichtet wird. Dieses Zentrum wird in drei Institute untergliedert:
1. Leopold-Mozart-Institut (Für Nicht-Bläser und Gesang)
2. Bläserinstitut (für Bläser und Blasorchesterleitung)
3. Institut für Musikpädagogik (Lehramt), Musikwissenschaft und Musiktherapie
An die 8semestrigen Bachelor-Studiengänge Musikpädagogik kann sich für hochbegabte und im künstlerischen Bereich exzellente Studierende ein künstlerisches Zusatzjahr anschließen. Außerdem sollen 4semestrige Masterstudiengänge in Kooperation mit einer Musikhochschule organisiert werden.

Wenn in den nächsten Sitzungen der kommunalen Gremien auch die hochschulgerechte Ausstattung zugesichert wird, kann die Hochschule zum 1. Januar 2008 verstaatlicht werden. Die Umorganisation des Studienbetriebs in Augsburg wird zum Wintersemester 2008 erfolgen.

2. Mai 2007
Koto, Taiko und Co.
Mit einem Trommelfeuer begann am 2. Mai im wahrsten Sinne des Wortes der zweite Kinder-Akademietag an der Hochschule. Japan war dieses Mal Thema: traditionelle wie moderne japanische Musik und Literatur sowie Schattenspiel und Tanz. Dieser zweite Kinderakademietag fand innerhalb des Festivals „Tage Aktueller Musik“ statt, die damit einen vergnüglichen wie interessanten Auftakt erfuhren.

„Ihr müsst die Schlägel knapp über der Trommel halten, dann langsam einen Kreis nach oben beschreiben und .....“ – schon war’s passiert. Acht kleine Studenten zwischen acht und zwölf Jahren hatten die Taiko-Trommeln lautstark ausprobiert, wie Michael Salb es zuvor erklärt hatte. >>weiterlesen

13.März 2007
Wissenschaftsminister will Zentrum für Bläserausbildung ermöglichen
Da die Region eindeutig die Bläserausbildung präferiert habe, soll anstelle einer neuen Einrichtung für die musikalische Spitzenausbildung in Augsburg die grundständige Bläserausbildung erhalten bleiben. Beides sei nicht finanzierbar gewesen, erklärte der Minister in Augsburg.

14. Februar 2007
Wissenschaftsminister Goppel in Augsburg
"Heute sage ich, wie es weitergeht." Vor Studierenden und Lehrenden erklärte Dr. Thomas Goppel, dass die Maßnahmen zur Sicherung des Musikstandorts Augsburg nicht durch immer neue Konzepte und Maßnahmen aufgehalten werden dürfen. Eckpunkte für die Zukunft der musikalischen Ausbildung in Nachfolge der Augsburger Musikhochschulabteilung sind zum einen die Internationale Leopold-Mozart-Akademie als künstlerische Exzellenzeinrichtung für alle bayerischen Musikhochschulen und ein musikpädagogisches Zentrum an der Universität Augsburg. Der Akademiebetrieb soll im Sommersemester 2008 beginnen, die Intergration musikpädagogischer Bereiche kann schon zum Wintersemester 2007 erfolgen. Wenn die erforderlichen Übernahmevereinbarungen zwischen Freistaat und Zweckverband zeitnah abgeschlossen werden, kann 2008 die Verstaatlichung der Musikhochschule in Nürnberg und Augsburg erreicht werden.

In jedem Fall muss gewährleistet werden, dass die zur Zeit in Augsburg immatrikulierten Studenten ihr Studium mit einem Musikhochschuldiplom erfolgreich abschließen können. Im Einzelfall werden ggf. individuelle und flexible Lösungen nötig sein. Die Hochschule wird auf die Studierendenfragen durch gezielte Studienberatung und Informationen auf der Internetseite der Hochschule eingehen.


15. Dezember 2006
Verbandsversammlung in Augsburg
Der Erhebung von Studienbeiträgen hat der Zweckverband zugestimmt. Voraussetzung ist aber, dass die Studierenden in gleicher Weise wie die Studierenden an den staatlichen und kirchlichen Hochschulen auf die zinsgünstigen Studienbeitragsdarlehen der LfA Förderbank Bayern in Anspruch zugreifen können.

 

31. Oktober 2006
Die Kinder-Uni
Einen Kinder-Akademietag gab es am 31. Oktober in der Nürnberger Abteilung der Hochschule für Musik. Er ist Teil der neuen Kinder-Uni, einem Projekt des KinderKulturForums UFO und dem Bündnis für Familie der Stadt Nürnberg, an dem mehrere Hochschulen und Institutionen im Stadtgebiet beteiligt sind.

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23. Mai 2006
Auftrag des Kabinetts
Wissenschaftsminister Thomas Goppel hat am Dienstag, 23.Mai, dem Kabinett die Eckpunkte des Konzepts vorgestellt. Dazu folgende Pressemitteilung der Staatskanzlei:

Die Eckpunkte des Konzepts für die Zukunft der Musikausbildung auf Hochschulniveau in Augsburg hat Kunstminister Thomas Goppel am Dienstag im Bayerischen Kabinett vorgestellt. Danach soll das musikpädagogische Profil an der Universität Augsburg geschärft und mit der „Internationalen Leopold-Mozart-Akademie für Kammermusik und Lied" eine künstlerische Spitzeneinrichtung geschaffen werden. Goppel: „Mit dem Neubeginn auf diesen zwei Säulen soll ein musikalisches Spitzenangebot für Augsburg und ganz Bayern entstehen. Augsburg wird qualitativ gewinnen und sich mit der Leopold-Mozart-Akademie, die in ihrer Ausgestaltung einmalig ist, über Bayern hinaus großes Renommee erwerben. Mit der Umsetzung des Neukonzeptes bleibt Augsburg auch Sitz von bedeutenden Hochschuleinrichtungen im musikpädagogischen und musikalisch-künstlerischen Bereich. In Augsburg soll mit der neuen Akademie die künstlerische Exzellenz mit einem Alleinstellungsmerkmal in Bayern und Deutschland auf den Weg gebracht werden. Dabei soll auch die Bläserausbildung in die Konzeption einbezogen werden."

Das Kabinett bat Goppel, die weiteren Schritte mit dem kommunalen Zweckverband, der derzeit noch Träger der Kommunalen Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg ist, mit den Musikhochschulen und mit dem Bayerischen Landtag zu erörtern. Auslöser der Überlegungen für die Neukonzeption waren Empfehlungen einer im Einvernehmen mit den Musikhochschulen eingesetzten Expertenkommission

Einschreibungen möglich
Auch in Augsburg können sich weiterhin Studierende an der Hochschule einschreiben. Eine Fortführung des Studiums nach der geplanten Umbildung in eine Akademie ist durch die Dozenten gesichert.

19. Mai 2006
Verbandsversammlung in Nürnberg
Bei der Zweckverbandsversammlung in Nürnberg nahmen die Verbandsräte zur Kenntnis, dass der von der Hochschulleitung unterbreitete Vorschlag einer auch künftig gemeinsamen Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg offensichtlich keine Aussicht hat, im Falle der Verstaatlichung realisiert zu werden.

Die Verbandsräte baten, sollte sich das Kabinett am Dienstag mit dieser Frage befassen, den Arbeitsauftrag an den Minister so offen zu halten, dass ein faires, vertieftes und ausreichendes Befassen aller Betroffenen mit der künftigen Konzeption einer musikalischen Ausbildung auf Hochschulniveau gesichert ist und darüber hinaus sichergestellt wird, dass es sich bei diesem Modell um eine ganzjährige Ausbildung von Studierenden handelt.

5. April 2006
Verbandsversammlung in Nürnberg
An der Sitzung der Zweckverbandsversammlung nahm auch Minister Thomas Goppel teil. Die Verbandsmitglieder erklärten, dass sie solidarisch zu den beiden Standorten stehen. Die Hochschulleitung wurde beauftragt, ein gemeinsames Konzept zur Sicherung des Hochschulstandortes Augsburg zu erarbeiten. Beide Abteilungen müssen ein Profil haben, das im Wettbewerb bestehen kann.

 

16. März 2006
Gespräch mit Minister Goppel und den Studierenden und Dozenten der Musikhochschule

Minister Goppel erbat sich eine Woche Bedenkzeit. Dann wolle er Gespräche führen. Noch sei nicht das letzte Wort gesprochen. Stadt, Zweckverband und Hochschule sollen Vorschläge machen, wie die Zukunft der Hochschule aussehen könne. Rektor Siegfried Jerusalem hat eine Arbeitsgruppe einberufen, die sich nun intensiv mit dem Bericht der Kommission und Möglichkeiten, die Hochschule zu erhalten, auseinandersetzt.

Die Katholische Hochschulgemeinde Augsburg hat kurzfristig für den 23. März 2006 um 14 Uhr im Saal der KHG (Hermann-Köhl-Str. 25 im Uni-Viertel) eine Gesprächsrunde mit dem Wissenschaftsminister organisiert.

14. März 2006
Strukturempfehlungen der Expertenkommission
Die Empfehlungen der Expertenkommission wurden am Abend des 13. März den Hochschulrektoren und am 14. März in einem Pressegespräch im Ministerium vorgestellt. Ausgangspunkte waren für die Kommission das Bestreben, die Studentenzahlen maßvoll (um 10 %) zu senken, die Erkenntnis, dass der "Organismus Musikhochschule" eine Mindestgröße von 350 bis 400 Studienplätzen voraussetze und dass sich Verbundlösungen, also das Zusammenfassen kleinerer, selbst nicht überlebensfähiger Standorte zu einer Verbundhochschule nicht bewährt haben.

Veränderungen ergeben sich nach der Expertenkommission hauptsächlich für die Hochschule Nürnberg-Augsburg. Die Abteilung Augsburg soll aufgelöst werden: Elementare Musikpädagogik und Musiktherapie der Abteilung Augsburg sollen zukünftig an der Universität Augsburg angeboten, alle anderen Studienangebote auf die anderen bayerischen Hochschulen, insbesondere München und Nürnberg, verteilt werden. Die Abteilung Nürnberg soll künftig eine eigenständige Hochschule werden. In Nürnberg könne ein Exzellenzzentrum für Alte Musik entstehen. Auch die in Bayern angebotenen Jazzstudiengänge gingen über den Bedarf hinaus. Hier bedürfe es ggf. einer eigenen Evalulierung. Bei der Umsetzung dieser Vorschläge ist für jeden Studenten zu gewährleisten, dass er sein Studium in Bayern beenden könne.

„Die Empfehlungen der Kommission müssen jetzt sorgfältig analysiert und das weitere Vorgehen eng mit den Musikhochschulen, mit den sonstigen Trägern und mit dem Bayerischen Landtag abgestimmt werden. Ziel dieses nunmehr beginnenden Prozesses ist eine übergreifende Standort- und Strukturplanung für den Musikhochschulstandort Bayern“, so das Wissenschaftsministerium.

Die ausführliche Empfehlung der Expertenkommission kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden : http://www.stmwfk.bayern.de/downloads/hs_musikhochschulempfehlungen.pdf

In Augsburg findet am Mittwoch, 15. März, 16:00 Uhr, im Konzertsaal für alle Mitglieder und Angehörige der Hochschule eine Informationsveranstaltung statt.

 

25. Oktober 2005
Wahl des Augsburger Prorektors und der Frauenbeauftragten
Im zweiten Teil der konstituierenden Sitzung hat der Senat auf Vorschlag des Rektors Prof. Bernhard Tluck zum Prorektor der Abteilung Augsburg gewählt. Als Frauenbeauftragte ist Renate Dummert, Dozentin für Musikpädagogik in Nürnberg, gewählt worden.
22. Oktober 2005
Lange Nacht der Wissenschaften in Nürnberg
Großen Anklang fand die Nürnberger Abteilung bei der 2. Langen Nacht der Wissenschaften in der Region. Zwischen 18 und 1 Uhr strömten Hunderte von Besuchern in die Räume an der Veilhofstraße, schauten zu wie "Saxophone aus der Reihe tanzten", konnten am Flügel improvisieren oder einfach "nur" Musik genießen. ..Eindrücke
7. Oktober 2005
Expertenkommission in Nürnberg und Augsburg
Unter dem Vorsitz von Prof. von Gutzeit tagte die vom Wissenschaftsministerium eingesetzte Expertenkommission am 6. Oktober in Nürnberg und am 7. Oktober in Augsburg. Die Wahl der Tagungsorte diente dem Kennenlernen der beiden neuen Musikhochschulstandorte in Bayern. Neben der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg präsentierten auch die Leitungen der Musikhochschulen München und Würzburg, sowie des Richard-Strauss-Konservatoriums ihre Einrichtungen.
4. Oktober 2005
Siegfried Jerusalem als Rektor wiedergewählt, Peter Thalheimer ist Nürnberger Prorektor
Der Senat der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg hat in seiner heutigen Sitzung Herrn Prof. Siegfried Jerusalem für eine weitere Amtszeit von 2 Jahren in seiner Funktion als Rektor der Hochschule bestätigt. Neuer Prorektor der Nürnberger Abteilung ist Peter Thalheimer, Dozent für Blockflöte, Querflöte und Traversflöte. Als wichtige Ansatzpunkte für seine Arbeit nennt er: interne und externe Kommunikation - organisatorische Straffung - Weiterentwicklung und Modularisierung der Studiengänge im Hinblick auf Bachelor und Master.
19. Mai 2005
Gutzeit-Kommission für die Musikhochschulen in Bayern
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel hat eine unabhängige Expertenkommission eingesetzt, die die Musikhochschullandschaft in Bayern untersuchen soll. Sie wird sich auch mit den strukturellen Fragen befassen, die sich aus der geplanten Verstaatlichung der kommunalen Musikhochschule Nürnberg-Augsburg und der möglichen Integration des Richard-Strauss-Konservatoriums in die Musikhochschule München ergeben. Vorsitzender ist Prof. Reinhart von Gutzeit, Rektor der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. theol. Christoph Krummacher, Direktor des kirchenmusikalischen Instituts der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Prof. Dr. phil. Werner Müller-Bech, em. Rektor der Hochschule für Musik Saar, Prof. Dr. Martin Pfeffer, Rektor der Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet, Dr. Peter Reidemeister, Direktor der Schola Cantorum Basiliensis - Musikakademie der Stadt Basel, Prof. Inge-Susanne Römhild, Rektorin der Musikhochschule Lübeck, Katja Schäfer, Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater Hannover, Prof. Gerd Uecker, Intendant der Semperoper Dresden. Die konstituierende Sitzung ist am 3. Juni 2005. > Pressemeldung des Wissenschaftsministeriums
12. Mai 2005
Bundeswettbewerb Jugend musiziert
Auch in den Räumen der Musikhochschule musizieren nun die Teilnehmer des 42. Bundeswettbewerbes. Im Heilig-Geist-Saal finden vom 12. bis 17. Mai die Ensemblewertungen für Bläser (gleiche Instrumente) statt. Überäume stehn u.a. in der Veilhofstr. 34 (Haus 5) bereit.
 
25. April 2005
Wechsel im Amt des Verbandsvorsitzenden
Der neue Verbandsvorsitzende ist nun der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, Richard Bartsch.
16. September 2004
Auch in Nürnberg und Augsburg läuft RHYTHM IS IT!
In der Sommerpause sei an dieser Stelle ein Filmtipp erlaubt.Aufführungen im Metropolis in Nürnberg und im Thalia in Augsburg. "250 Kinder und Jugendliche, die meisten ohne jede Erfahrung mit klassischer Musik, proben Strawinskys Le Sacre du Printemps. Was als nette Abwechslung im Schulalltag beginnt, wird zur spannenden, höchst emotionalen Entdeckungsreise... RHYTHM IS IT! erzählt leidenschaftlich und aufmerksam von der Entwicklung des ersten großen Education-Projekts der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle: Ein mitreißender und zärtlicher Film über das Vertrauen in sich und andere und die Grenzen sprengende Kraft der Musik." (aus dem Presseheft) Weitere Informationen auf der Website des Films

28. Juni 2004
Orchesterpraktikum bei den Nürnberger Symphonikern
Neun Studenten haben nach einem Auswahlprobespiel nun die Möglichkeit in der Konzertsaison 2004/2005 der Nürnberger Symphoniker schon während ihres Studiums Paxiserfahrung zu sammeln. Künftig sollen die Auswahlprobespiele jährlich stattfinden und die Zusammenarbeit ausgebaut werden.
> Presse-Info (pdf-Datei) | "Stress hinterm Paravent"

7. Juni 2004
Neustrukturierung der Musikhochschullandschaft in Bayern
In einem Spitzengespräch des Wissenschaftsministers Dr. Thomas Goppel mit den Hochschulleitungen wurden vorbereitende Schritte besprochen, die zu einer Neustrukturierung der bayerischen Musikhochschulen führen sollen.
> Presseberichte | br-online

 
15. Dezember 2003
Professor Bernhard Tluck zum Augsburger Prorektor gewählt
Bernhard Tluck, Professor für Violine, ist vom Senat zum Prorektor in Augsburg gewählt worden. Er ist damit auch Vertreter des Rektors.
21. Oktober 2003
Weltweit erste Myriam Marbe CD
Aus den Konzertmitschnitten des Bayerischen Rundfunks mit Werken der rumänischen Komponistin Myriam Marbe (1931 - 1997) und ihr nahestehender Tonkünstler wurde mit Unterstützung der Nürnberger Fördergesellschaft, der Sparkasse Nürnberg und weiteren Sponsoren eine Doppel-CD unter dem Label Aurel produziert. Die Aufnahmen entstanden beim ersten Internationalen Symposion Myriam Marbe 2002 in Nürnberg. Es ist die erste Tonträgeraufnahme, die einen Querschnitt des Werkes der in Westeuropa noch wenig bekannten Komponistin, die dennoch zu den wichtigsten zeitgenössischen Tonkünstlerinnen gehört, wiedergibt.

20. Oktober 2003
Professor Wolfgang Manz erneut zum Prorektor in Nürnberg gewählt - Andrea Friedhofen ist neue Frauenbeauftragte

In der konstituierenden Sitzung des Senats unter Leitung des Kanzlers als Wahlleiter wurde Professor Wolfgang Manz erneut mit klarer Mehrheit zum Prorektor in Nürnberg gewählt. Für die Wahl des Augsburger Prorektors wurde die Sitzung unterbrochen. Professor Julius Berger wird das Amt des Prorektors kommissarisch wahrnehmen. Mit großer Mehrheit wurde Andrea Friedhofen, Dozentin für Elementare Musikpädagogik in Augsburg, als Frauenbeauftragte der Hochschule gewählt.

1. August 2003
MR Herbert Hillig ist Nachfolger des langjährigen Musikreferenten im StMWFK MR Dr. Dirk Hewig
Mit Wirkung zum 1. 8. 2003 ist Ministerialrat Dr. Dirk Hewig, der langjährige Musikreferent im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in den Ruhestand getreten. In seinen Verantwortungsbereich fiel auch die Betreuung der Musikhochschulen in Bayern. Dr. Dirk Hewig war von Seiten des Staatsministeriums maßgeblich an der Umwandlung der Konservatorien zur Hochschule beteiligt.

Als Nachfolger von Dr. Dirk Hewig wurde Ministerialrat Herbert Hillig zum neuen Musikreferent im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bestellt.
Herbert Hillig wurde 1956 in Berchtesgaden geboren und trat nach einem Jurastudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München 1984 in das damalige Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein. Er war dort zunächst als Mitarbeiter im Musikreferat und im Rechtsreferat für die Realschulen tätig. Von 1987 bis 1990 war er Kultur- und Wissenschaftsreferent in der Vertretung des Freistaats Bayern in Bonn, danach bis 1998 (bei Professor August Everding) Verwaltungsdirektor der Generalintendanz der Bayerischen Staatstheater und der Theaterakademie im Prinzregententheater. Herbert Hillig war außerdem der Geschäftsführer des internationalen Theaterfestivals "Theater der Welt in München 1993". Von 1999 bis 2002 war er Organisations- und Fortbildungsreferent des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

16. Juli 2003
Dr. Tonius Timmermann zum Professor für Musiktherapie berufen
Die Verbandsversammlung des Mittelfränkisch-schwäbischen Zweckverbandes Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg befürwortete einstimmig die von den Gremien der Hochschule vorgeschlagene Bewerberliste für die C3-Professur Musiktherapie an der Augsburger Abteilung der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Damit ist der Weg frei für die Berufung des an Platz eins gesetzten Dr. Tonius Timmermann. Nach dem vorgesehenen Modell soll der Studiengang Musiktherapie sowohl als Aufbaustudiengang für Studenten nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium als auch als berufsbegleitendes Studium konzipiert werden. Nach einer Vorbereitungsphase, während der eine Studienordnung erarbeitet und ein Netzwerk mit Kooperationspartnern aufgebaut wird, werden zum Wintersemester 2004/05 die ersten Studenten aufgenommen.

Dr. Timmermann wurde 1950 in Lingen geboren und setzt sich seit Jahren für die Einrichtung eines Studiengangs Musiktherapie im Süden Deutschlands ein. Er verfügt nicht nur über ausgewiesene wissenschaftliche und praktische Qualifikationen, sondern er ist ein hervorragender Kenner aller für eine Kooperation in Frage kommenden Institutionen. Dr. Timmermann absolvierte nach seinem Lehramtsstudium und Schuldienst die Ausbildung zum Musiktherapeuten an der Hochschule (jetzt Universität) für Musik und Darstellende Künste Wien und praktizierte neben seiner freiberuflichen Tätigkeit unter anderem an der Universitätsnervenklinik München und an der Klinik St. Irmingard Prien am Chiemsee. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Ulm, als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und an der Ludwig-Maximilian-Universität München sowie an weiteren Fachinstituten im deutschsprachigen Raum tätig. Seit 1989 praktiziert er in der eigenen Praxis als Musiktherapeut in München und Wessobrunn. 1990 promovierte er zum Dr. rer.bio.hum. Seit 1998 hat er die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde. Dr. Timmermann kann zahlreiche Veröffentlichungen in relevanten Fachzeitschriften und in namhaften Verlagen vorweisen. Aus der Fülle seines praktischen Wirkens ist die Vorbereitung und Durchführung der postgraduellen Weiterbildung in Musiktherapie und Lehrmusiktherapie für deutschsprachige Europäer in Zürich, München, Berlin und Wien hervorzuheben. Neben seiner Praxis leitet er die berufsbegleitende Weiterbildung Musiktherapie des Instituts für Musiktherapie am Freien Musikzentrum München und erfüllt einem Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

2. Juni 2003

Musikhochschule Nürnberg-Augsburg wird staatlich
Der Ministerrat hat heute bedeutende Weichenstellungen zur Stärkung des Kulturstandortes Schwaben beschlossen. Bayerns Ministerpräsident Stoiber erklärte: "Der Freistaat wird die Musikhochschule Nürnberg-Augsburg aufwerten und so schnell wie möglich als staatliche Musikhochschule übernehmen. Dabei werden wir die gleiche hohe Qualität gewährleisten, wie sie die beiden staatlichen Musikhochschulen Würzburg und München garantieren. Bereits jetzt beträgt der staatliche Zuschuss an die beteiligten Kommunen mit 4,8 Millionen Euro 60 Prozent der Lehrpersonalkosten. Schon ab dem Jahr 2004 wird dieser Zuschuss schrittweise erhöht, bis die Kommunen völlig entlastet sind." Die beteiligten Städte haben bereits signalisiert, die notwendigen Räumlichkeiten für die staatliche Musikhochschule bereit zu stellen. Nach der vollständigen Übernahme der Kosten wird der Freistaat Bayern jährlich 6 bis 7 Millionen Euro zusätzlich und insgesamt pro Jahr rund 11 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Stoiber: "Diese Entscheidung der Staatsregierung ist ein weiteres Signal für den Kulturstandort Schwaben und Nürnberg. Die staatliche Trägerschaft garantiert ein musisches Ausbildungsangebot von höchstem Rang in Schwaben und Mittelfranken."
(Quelle: Pressemitteilungen der bayerischen Staatskanzlei anlässlich der Kabinettssitzung am 2. Juni 2003 in Füssen)
8. Oktober 2002
Ab heute ist das neue Vorlesungsverzeichnis zum Preis von 2 Euro in den Studentensekretariaten erhältlich. Gegenüber seinen Vorläufern bietet es nun:
- Kommentierungen von Lehrveranstaltungen
- Abdruck der Grundordnung und der Allg. Prüfungsordnung
- ausführlichere Darstellung der Einrichtungen und Organisation
- Hinweise zum Studium
- Veranstaltungsübersicht (i. e. Konzerte, Workshops, Meisterkurse ..)

29. Juli 2002
14. Sitzung der Zweckverbandsversammlung in Nürnberg

22./23. Juli 2002
Eine Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Fischer-Lichte besucht die Abteilungen in Nürnberg und Augsburg. Anlass ist der Antrag des Freistaates Bayern auf Aufnahme der Hochschule in den Katalog zum Hochschulbauförderungsgesetz.

15. Juni 2002
Atrium-Klänge im Innenhof des neuen Unterrichtsgebäudes in Nürnberg
Studierende beider Abteilungen präsentieren sich in beeindruckender Weise der Öffentlichkeit. Das Konzert unter freiem Himmel endet mit dem Hochschulorchester unter dem Dirigat von Zubin Mehta mit Szenen aus Wagner-Opern mit Waltraut Meier und Siegfried Jerusalem
2. Mai 2002
Wechsel im Amt des Verbandsvorsitzenden, neue Verbandsräte bestellt
Nach den Kommunalwahlen geht das Amt des Verbandsvorsitzenden auf den neuen Oberbürgermeister von Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, über. Der neue Oberbürgermeister von Augsburg, Dr. Paul Wengert, ist nun sein erster Stellvertreter. Bei den konstituierenden Sitzungen der Stadträte wurden auch die Verbandsräte der Städte neu bestellt.
25. April 2002
Wechsel im Amt des Verbandsvorsitzenden
Der Oberbürgermeister von Nürnberg, Ludwig Scholz, übernimmt das Amt des Verbandsvorsitzenden.
Sein Stellvertreter ist der Oberbürgermeister von Augsburg, Dr. Peter Menacher.
Gerd Lohwasser, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken, ist weiterer Stellvertreter.
22. April 2002
13. Sitzung der Verbandsversammlung in Augsburg (10:00 Ausschuss, 11:00-13:00 Versammlung)
 
 
 
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